15.03.2011
Konzept
Dem Yoga liegt der in allen Religionen existierende Gedanke zugrunde, dass der Mensch an sich arbeiten müsse, um sich so gut wie möglich einem übergeordneten Prinzip anzunähern. Im Yoga führt der Weg dorthin über acht Stufen.
Die ersten beiden Stufen widmen sich Verhaltensweisen, die die Beziehung des Menschen zu sich selbst und zu seinem sozialen Umfeld regeln. Die Stufen drei und vier bestehen aus Körper- und Atemübungen, die die Aufmerksamkeit für die Funktionen des Körpers schulen sollen. Die Glieder fünf bis acht sind Anweisungen zur inneren Versenkung und Konzentration, wie sie auch bei der Meditation üblich sind, und die letztlich zur Vereinigung von Individuum und unsterblichem Selbst führen sollen.
Yoga, der als Entspannungstechnik eingesetzt und mit Selbstdisziplin und Konsequenz längere Zeit regelmäßig praktiziert wird, soll die Folgen eines einseitigen und überlastenden Lebensstils abmildern oder beheben. Über die direkten körperlichen Effekte hinaus soll das dazu führen, dass die Unstimmigkeiten im Leben bewusster wahrgenommen und ihre Veränderung angestrebt werden. Auf diese Weise soll das tägliche Praktizieren von Yogaübungen helfen, das eigene Leben in neuem Licht zu sehen und die Veränderung von Verhaltensweisen einzuleiten.
Konzept
Inhalt
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