28.09.2005

Eigenbluttherapie

Mittel

Das Blut des Patienten dient als Medikament. Vor der Behandlung können dem Eigenblut verschiedene Mittel beigefügt werden, etwa Homöopathika aus Bienengift oder Ameisensäure (siehe "Homöopathie"). Soll ein größerer Reiz erzielt werden, wird dem Blut Mistel- oder Echinacea-Extrakt, destilliertes Wasser, Prokain oder der Chelatbildner EDTA (siehe "Chelattherapie") zugesetzt.

Bei einigen Varianten wird das Blut nach der Entnahme mit ultraviolettem Licht (zum Beispiel bei der hämatogenen Oxidationstherapie und dem Havlicek-Verfahren) oder Kurzwellen bestrahlt, um die Reizwirkung zu erhöhen. Bei der Eigenblutbehandlung nach Windstosser wird das Blut mit Sauerstoff oder Ozon durchperlt. Wird das Blut mit destilliertem Wasser und Wasserstoffperoxid verschüttelt und mit UV-Licht bestrahlt, nennt man es "aktiviertes" Eigenblut. Bei der Autosanguis-Stufentherapie wird das Blut verdünnt und mit Injektionspräparaten der Homotoxikologie gemischt.

Auch ein Gerät, der Hämoaktivator nach Höveler, wird eingesetzt, um das Blut zu "aktivieren". Manchmal werden nur ein paar Blutstropfen nach homöopathischen Regeln zu so genannten Nosoden (siehe unter "Mittel" im Abschnitt "Homotoxikologie") verdünnt.

Weitere Angebote

Bewertung des Verfahrens

  • Geeignet bei/zur ...

    • atopischem Ekzem
  • Wenig geeignet bei/zur ...

    • Anregung der Immunabwehr
  • Nicht geeignet bei/zur ...

    • Durchblutungsstörungen
    • Schmerzlinderung
    • peripherer arterieller Verschlusskrankheit
    • Migräne
    • Hörsturz
    • Lebererkrankung
    • Neigung zu Fehlgeburt