28.09.2005

Eigenbluttherapie

Konzept

Der Behandlung mit Eigenblut liegt die Idee zugrunde, dass körpereigene Stoffe den Organismus zu einer verstärkten Abwehrreaktion anregen können. An der Einstichstelle entsteht eine Entzündungsreaktion, die Körpertemperatur steigt an, der Stoffwechsel, das Immunsystem und das vegetative System werden günstig beeinflusst.

Ferdinand Hoff hat die Wirkung der Eigenbluttherapie 1930 als eine "vegetative Gesamtumschaltung" bezeichnet: Der Sympathikus, als Teil des vegetativen Nervensystems, das dem Willen nicht untergeordnet ist und die Regelung der Vitalsysteme steuert, reagiert auf den Reiz mit einer so genannten Kampfphase; anschließend setzt die Erholungsphase mit Übergewicht des Parasympathikus, dem zweiten Teil des vegetativen Nervensystems, ein.

Den speziellen Formen der Eigenbluttherapie liegen verschiedene andere Konzepte zugrunde: Alle Anwender gehen allerdings davon aus, dass Beifügungen, Verschüttelung und Potenzierung die Reizwirkung des Eigenbluts verstärken. Manche nehmen an, dass durch Eigenblutinjektion Krankheitsstoffe und Giftstoffe vermehrt ausgeschieden werden.

Die Autosanguis-Stufentherapie beruht auf der Lehre der Homotoxikologie und der Idee, dass krankes Blut in potenzierter Form zur Entgiftung beitragen kann.

Weitere Angebote

Bewertung des Verfahrens

  • Geeignet bei/zur ...

    • atopischem Ekzem
  • Wenig geeignet bei/zur ...

    • Anregung der Immunabwehr
  • Nicht geeignet bei/zur ...

    • Durchblutungsstörungen
    • Schmerzlinderung
    • peripherer arterieller Verschlusskrankheit
    • Migräne
    • Hörsturz
    • Lebererkrankung
    • Neigung zu Fehlgeburt