28.09.2005

Eigenbluttherapie

Durchführung

Diagnose

Vor der Behandlung wird meist die Krankengeschichte erhoben, der Patient wird befragt und untersucht. Einige Anwender setzen das Eigenblut auch zur Klärung des Krankheitsbilds ein, wobei sie aus den Reaktionen des Körpers auf die Injektionen Rückschlüsse auf bestehende Krankheiten ziehen.

Behandlung

Dem Patienten werden 0,5 bis 5 Milliliter Blut aus einer Vene entnommen. Bei der ursprünglichen Eigenblutbehandlung spritzt der Behandelnde das entnommene Blut sofort wieder ein, ohne es zu präparieren, am häufigsten in den Muskel, manchmal unter die Haut.

Gelegentlich wird in Akupunkturpunkte oder in die so genannten Triggerpunkte von verspannten Muskelpartien gespritzt, selten auch in Arterien.

Die Spritzen werden in Form von Kuren verabreicht. Bei akuten Krankheiten: Injektionen mit ansteigender Dosierung im Abstand von zwei Tagen. Bei chronischen Krankheiten: wöchentlich zunächst zwei Spritzen, später eine und auf längere Sicht vierzehntägig eine Spritze.

Zu Nosoden verdünntes Blut wird nicht gespritzt, sondern eingenommen. Diese Variante wird bevorzugt bei Kindern mit chronischen Krankheiten angewendet.

Weitere Angebote

Bewertung des Verfahrens

  • Geeignet bei/zur ...

    • atopischem Ekzem
  • Wenig geeignet bei/zur ...

    • Anregung der Immunabwehr
  • Nicht geeignet bei/zur ...

    • Durchblutungsstörungen
    • Schmerzlinderung
    • peripherer arterieller Verschlusskrankheit
    • Migräne
    • Hörsturz
    • Lebererkrankung
    • Neigung zu Fehlgeburt