28.09.2005

Eigenbluttherapie

Achtung

Die Behandlung kann eine so genannte Erstverschlimmerung auslösen: Es kommt zu leicht erhöhter Temperatur, die einige Stunden anhält. Auch können sich Ermüdung, erhöhtes Schlafbedürfnis und verstärktes Krankheitsgefühl einstellen. Dies gilt Anwendern als erwünschte Abwehrreaktion, die anzeigt, dass der Körper seine Kräfte mobilisiert. Dabei besteht die Gefahr, dass eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes fälschlicherweise für eine solche Erstverschlimmerung gehalten und eine rechtzeitige konventionelle Behandlung versäumt wird.

Gegenanzeigen

Bei Gerinnungsstörungen darf wegen Blutungsgefahr keine Eigenbluttherapie durchgeführt werden. Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die das Immunsystem hemmen, zum Beispiel Glukokortikoide, kann Eigenblut deren Wirkung stören. Bei schweren Leber- und Nierenschäden sowie bei einer Überfunktion der Schilddrüse darf keine Eigenblutbehandlung durchgeführt werden, um die bereits gestörte Organfunktion nicht weiter zu gefährden. Beim Einsatz von Zusatzstoffen, zum Beispiel Echinacin, gelten die Gegenanzeigen dieser Mittel.

Als Gegenanzeigen der Therapie geben Anwender schwere akute Erkrankungen und nicht behebbare Schäden, wie zum Beispiel eine Querschnittlähmung, an.

Weitere Angebote

Bewertung des Verfahrens

  • Geeignet bei/zur ...

    • atopischem Ekzem
  • Wenig geeignet bei/zur ...

    • Anregung der Immunabwehr
  • Nicht geeignet bei/zur ...

    • Durchblutungsstörungen
    • Schmerzlinderung
    • peripherer arterieller Verschlusskrankheit
    • Migräne
    • Hörsturz
    • Lebererkrankung
    • Neigung zu Fehlgeburt