28.09.2005
Konzept
Für Bach war Krankheit "das Ergebnis eines Konflikts zwischen höherem Selbst und Persönlichkeit". Als eigentliche Grundkrankheit galten für ihn Charakterschwächen wie Stolz, Grausamkeit, Hass, Egoismus, Unsicherheit, Unwissenheit und Habgier. Für Bach gab es 38 negative Seelenzustände, die sich in präzisen Beschwerden äußerten und die durch die Einnahme von 38 speziellen Blütenextrakten gebessert werden sollten.
Bach erklärte sich die Wirkung der Blütenmittel mit der energetischen und geistigen Kraft, von der er annahm, dass die Pflanze sie konzentriert enthält. Diese Kraft soll Blockierungen im bioenergetischen Feld des Menschen beseitigen können, indem sie die Kanäle für die Botschaften des spirituellen Selbst öffnet.
Die Bachblütenmittel richten sich nicht gegen eine bestimmte Krankheit, sondern sollen das zugrunde liegende seelische Ungleichgewicht beheben. Mit ihrer Hilfe soll es Menschen leichter gelingen, psychische Krisen und schwierige Lebenssituationen durchzustehen. Besonders empfohlen werden die Tropfen für Kinder.
Einige von Bachs Nachfolgern meinen, dass die Energie der Blüten mit der so genannten Kirlian-Fotografie sichtbar gemacht werden könne - eine Methode der Hochfrequenz-Fotografie, die erst nach Bachs Tod entdeckt wurde. Auch eine abgewandelte Technik, das so genannte Color-Plate-Verfahren, soll sich dafür eignen. Anhand der entstehenden Bilder treffen die Anwender eine Aussage über die Wirksamkeit des Mittels.
