28.09.2005

Bachblütentherapie

Durchführung

Diagnose

Für die Anwender der Bachblütentherapie gilt ein einfaches Prinzip: Körperliche Zustände sind unerheblich. Eine Diagnose im herkömmlichen Sinn halten sie daher für nicht notwendig. Wer seine Sensitivität ausreichend geschult hat, soll im Gespräch den gesundheitlichen Zustand des Patienten intuitiv erfassen können. Darüber hinaus sehen viele Bachblütentherapeuten folgende Verfahren ebenfalls als zur Diagnose geeignet an: das intuitive Greifen des Patienten nach bestimmten Blütenmitteln, die Elektroakupunktur nach Voll und eine ihrer Varianten, den Vega-Test und das Bioresonanzverfahren mit Pulstastung nach Noger (RAC). Auch Fragebogen sind gebräuchlich, um die Verfassung des zu Behandelnden zu ergründen.

Behandlung

Nach dem Erstgespräch werden die individuell ausgewählten Blütenmittel verordnet. Wenn der Anwender zum Beispiel feststellt, dass der zu Behandelnde willensschwach ist und zu den Wünschen anderer nicht nein sagen kann, gibt er ihm Centaury, die Blüte des Dienens, um seine Kraft und den Willen, die eigenen Bedürfnisse zu wahren, zu stärken.

Während der Behandlungszeit wird vom Patienten erwartet, dass er ein Kurztagebuch über sein Befinden und Verhalten führt und sich mit der Literatur zur Methode befasst. Beim nächsten Termin wird dann überprüft, ob die Blütenmischung so beibehalten werden kann oder eine der neuen Situation angepasste Mischung verordnet werden muss.

In der Regel werden die Tropfen eingenommen. Sie sollen ihre Wirkung aber auch dann entfalten, wenn man sie äußerlich anwendet, dem Badewasser zusetzt, die Fläschchen am Körper trägt oder über Nacht am Bett stehen lässt.

Dosierungen werden zwar angegeben, doch können diese, entsprechend dem intuitiven Bedürfnis des Patienten, ohne weiteres nach oben oder unten abgeändert werden.

Bei akuten Zuständen sollen die Bachblütenmittel innerhalb von Stunden oder Tagen helfen. Die Behandlung chronischer Beschwerden kann hingegen Monate bis Jahre dauern. Zur Selbstentfaltung soll man Bachblütenmittel jahrelang ohne Schaden verwenden können.

Rescue-Tropfen dienen nur zur kurzzeitigen Behandlung. Sie können zusätzlich zu allen anderen Blütenmitteln genommen werden, wenn eine akute Situation es erfordert.

Selbstbehandlung

Die Eigenbehandlung ist weit verbreitet, da nach Ansicht Bachs jeder Mensch akute Empfindungen selbst behandeln kann. Diverse Einrichtungen halten Kurse und Seminare für Selbstanwender ab. Bücher mit Übungsprogrammen leiten dazu an, sich sein persönliches Bachblütenprofil zu erarbeiten.

Bach stand allerdings auf dem Standpunkt, dass sich chronische Beschwerden der Selbstbehandlung entziehen, weil man seine eigenen, unbewussten seelischen Blockaden nicht wahrnehmen kann. Hier hielt er vorübergehend die Hilfe eines ausgebildeten Bachblütentherapeuten für notwendig.

Weitere Angebote

Bewertung des Verfahrens

  • Nicht geeignet bei/zur ...

    • Examensangst
    • Depressionen
    • Begleitbehandlung bei der Geburt