28.09.2005
Anwender und Ausbildung
Einen offiziell anerkannten Ausbildungsgang, an dessen Ende der Beruf des "Aromatherapeuten" steht, gibt es nicht. Private Institutionen, Heilpraktikerschulen, Herstellerfirmen von ätherischen Ölen und Vereine bieten jedoch Kurse an, in denen sie Interessierten die Anwendung von ätherischen Ölen nahe bringen. Am Ende dieser Ausbildungen werden Bezeichnungen vergeben wie "Aromaexperte" (Aromachologe), "Aromapraktiker", "Pflegeexperte in Phyto-Aromatherapie" und "Aromatherapeut".
Die Bezeichnung "Therapeut" legt nahe, dass diese Personen Heilbehandlungen durchführen. Derartiges ist in Deutschland, unabhängig von jeder Zusatzausbildung, jedoch nur Ärzten, Zahnärzten und - mit Einschränkungen - Heilpraktikern erlaubt.
Ohne medizinische Kontrolle wird Aromatherapie unter anderem von Hebammen, Masseuren und Kosmetikerinnen eingesetzt. Dieses darf jedoch nur im Sinne einer pflegenden Anwendung oder zum Zwecke von Wellness geschehen.
