17.04.2012

Zahn­zusatz­versicherung: 147 Angebote im Test

Zahnzusatzversicherung Test

Hoch­wertiger Zahn­ersatz wird für Kassen­patienten teurer: Es gilt eine neue Gebühren­ordnung, nach der Zahn­ärzte abrechnen. An den Kosten beteiligen sich gesetz­liche Kranken­kassen nur mit einem festen Zuschuss, den größten Teil bezahlt der Patient selbst. Eine private Zusatz­police lohnt deshalb – vor allem für Kunden, die teuren Zahn­ersatz wünschen. Der Test zeigt Licht und Schatten: Von 147 Policen bieten 33 sehr gute Leistungen für Zahn­ersatz – 23 Policen bieten nur ausreichende Leistung.

Zu diesem Thema bietet test.de einen aktuel­leren Test Zahnzusatzversicherung.

Zahnzusatztarife nach Art der Lebensversicherung 05/2012

  • Allianz 740
  • Allianz ZahnBest
  • Allianz ZahnBest+ZahnFit
  • Allianz ZahnPlus
  • Allianz ZahnPlus+ZahnFit
  • Arag Z100
  • Arag Z50 / 90
  • Arag Z70
  • Central central.prodent
  • Central vitaZ1
  • Central vitaZ2
  • Central vitaZ3
  • Continentale CEZ/10
  • Continentale CEZK
  • Continentale CEZP
  • Debeka ZE50
  • Deutscher Ring dent 100
  • Deutscher Ring dent 50
  • Deutscher Ring dent+
  • Deutscher Ring dent+ + smile
  • Gothaer MediDent
  • Gothaer MediDent+MediProphy
  • Gothaer ZEG
  • Gothaer ZEG+MediProphy
  • Hallesche BISS80
  • HanseMerkur EZ
  • HanseMerkur EZ+EZE
  • HanseMerkur EZ+EZE+EZP
  • HanseMerkur EZ+EZP
  • HanseMerkur EZ+EZT
  • HanseMerkur EZ+EZT+EZP
  • Inter GZE2
  • LKH 193E
  • LKH 194E
  • LVM Dental
  • LVM Dental-Plus
  • LVM ZG25
  • LVM ZG25+ZG30
  • LVM ZG30
  • Münchener Verein 768
  • Münchener Verein 768+562
  • Münchener Verein 768+563
  • Münchener Verein 768+564
  • Münchener Verein 769
  • Münchener Verein 769+562
  • Münchener Verein 769+564
  • Nürnberger ZP80
  • Nürnberger ZP80+ZV
  • R+V Zahn classic
  • R+V Zahn classic + ZV
  • R+V Zahn comfort
  • R+V Zahn comfort + ZV
  • R+V Zahn premium
  • R+V Zahn premium + ZV
  • SDK ZG20
  • SDK ZG20+ZGB
  • SDK ZG30
  • SDK ZG30+ZGB
  • SDK ZG50
  • SDK ZG50+ZGB
  • SDK ZG70
  • SDK ZG70+ZGB
  • Signal Iduna Dent-Fest
  • Signal Iduna Dent-Fest+Z50-3
  • Signal Iduna Dent-Max
  • Signal Iduna Dent-Prophy
  • Signal Iduna GE-Dent
  • VGH ZE30
  • VGH ZE50
  • Württembergische ZG30
  • Württembergische ZG30+ZB
  • Württembergische ZG50
  • Württembergische ZG50+ZB
  • Württembergische ZG70
  • Württembergische ZG70+ZB

Zahnzusatztarife nach Art der Schadenversicherung 05/2012

  • Arag Z90Bonus
  • Axa Dent
  • Axa Dent Komfort
  • Axa Dent Premium
  • Axa Dent+Dent Inlay
  • Axa Dent+Dent Smile
  • Barmenia AZ
  • Barmenia AZ+Prophy
  • Barmenia ZGPlus
  • Concordia ZE
  • Concordia ZE+ZB
  • Concordia ZT
  • Concordia ZT+ZB
  • Continentale Start Zahn (S)
  • CSS flexi ZEBasis+ZB
  • CSS flexi ZETop+ZB
  • DFV ZEV
  • DFV ZEV+ZEH
  • DFV ZEV+ZEH+ZIV
  • DFV ZEV+ZIV
  • DFV ZEVp
  • DFV ZEVp+ZEH
  • DFV ZEVp+ZEH+ZIV
  • DFV ZEVp+ZIV
  • DKV DT50
  • DKV DT50+DBE
  • DKV DT85
  • DKV DT85+DBE
  • Ergo Direkt ZAB
  • Ergo Direkt ZAB+ZAE
  • Ergo Direkt ZAB+ZAE+ZBB
  • Ergo Direkt ZAB+ZAE+ZBB+ZBE
  • Ergo Direkt ZAB+ZBB
  • Ergo Direkt ZAB+ZBB+ZBE
  • Ergo Direkt ZEF
  • Ergo Direkt ZEF+ZBB
  • Ergo Direkt ZEF+ZBB+ZBE
  • Gothaer KEZ
  • Gothaer KEZ+MediProphy
  • Hallesche plusZ
  • Huk-Coburg ZZ
  • Huk-Coburg ZZPlus
  • Huk-Coburg ZZPremium Plus
  • Inter DCplus
  • Janitos JA dental
  • Janitos JA dental plus
  • Mecklenburgische proMEZZ40
  • Mecklenburgische proMEZZ70
  • Münchener Verein 560
  • Münchener Verein 560+562
  • Münchener Verein 560+564
  • Münchener Verein 561
  • Münchener Verein 561+562
  • Münchener Verein 561+564
  • Neckermann ZAB
  • Neckermann ZAB+ZAE
  • Neckermann ZAB+ZAE+ZBB
  • Neckermann ZAB+ZAE+ZBB+ZBE
  • Neckermann ZAB+ZBB
  • Neckermann ZAB+ZBB+ZBE
  • Neckermann ZEF
  • Neckermann ZEF+ZBB
  • Neckermann ZEF+ZBB+ZBE
  • Nürnberger ZR
  • Nürnberger ZR+ZV
  • Pax ZZ Premium
  • Pax ZZBasis
  • Pax ZZClassic
  • Stuttgarter Zahn Komfort
  • Stuttgarter Zahn Premium
  • universa dentKomfort
  • universa dentPrivat

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Test Zahn­zusatz­versicherung finanztest 05/2012
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Neue Gebühren­ordnung macht Zahn­ersatz teurer

Seit Anfang des Jahres gilt eine neue private Gebühren­ordnung für Zahn­ärzte (GOZ). Auch gesetzlich Krankenver­si­cherte müssen sich deshalb auf höhere Kosten einstellen, insbesondere für hoch­wertigen Zahn­ersatz wie Inlays oder Implantate. Denn ihre Kasse zahlt nur einen Zuschuss zur wirt­schaftlich güns­tigsten Versorgung. Bei der Anwendung der neuen Gebühren­ordnung hat der Zahn­arzt viel Spielraum. Eine privat abge­rechnete Voll­krone wird zum Beispiel um 50 oder 75 Euro teurer, je nachdem, ob er mit dem 2,5- oder 3,5-fachen Gebühren­satz abrechnet. Sein Honorar beträgt dann entweder 220 oder 330 Euro. Hinzu kommen noch Labor­kosten, die oft mehr als die Hälfte der Rechnung ausmachen. Grund genug, sich nach einer privaten Zusatz­versicherung umzu­sehen, die diese Kosten zumindest teil­weise über­nimmt.

147 Tarife im Test – 33 mit sehr guten Leistungen

In einem großen Test hat Finanztest 147 Angebote für eine private Zahn­zusatz­versicherung verglichen. Davon haben 33 die Note sehr gut für ihre Leistungen für Zahn­ersatz erhalten. In den besten Tarifen über­nehmen die Versicherer zum Beispiel von den 3 000 Euro Kosten eines aufwendigen Zahn­ersatzes mit Implantat mehr als 2 300 Euro. Die gesetzliche Kasse zahlt nur 387 Euro.

Lohnend für höher­wertigen Zahn­ersatz

Eine Zusatz­versicherung lohnt sich vor allem für diejenigen, die sich beim Zahn­ersatz nicht auf die kostengüns­tigste Version beschränken wollen. Die gesetzlichen Kassen be­teiligen sich nur an den Kosten für die Regel­versorgung: Für jeden zahnmedizini­schen Befund haben Zahn­ärzteschaft und Kassen eine solche Stan­dard­versorgung fest­gelegt. Dafür erhalten Versicherte einen Fest­zuschuss – egal, welchen Zahn­ersatz sie sich machen lassen. Diese Regelung macht den Zahn­arztbe­such oft teuer. Zur Regel­versorgung gehö­ren zum Beispiel nur Legierungen ohne Edel­metall, aber keine Kronen oder Brücken mit Gold­anteil oder mit Keramik­verblendung. Den Aufpreis dafür müssen Patienten aus eigener Tasche beisteuern.

Zahn­ersatz mit Implantat besonders teuer

Besonders teuer werden Inlays und Implantate, weil sie in der Regel­versorgung nicht vorkommen und daher komplett privat abge­rechnet werden. An den hohen Kosten beteiligt sich die Krankenkasse nur mit einem sehr geringen Zuschuss. Eine Implantat­versorgung kann beispiels­weise 3 000 Euro kosten, wenn zunächst ein Knochen­aufbau notwendig ist. Die Krankenkasse zahlt nur 387 Euro. Lässt sich ein Patient ein Inlay anstelle einer Amalgamfüllung einsetzen, berechnet der Zahn­arzt sein Honorar voll­ständig nach der privaten Gebühren­ordnung. Die Rechnung kann dann zusammen mit den Labor­kosten leicht 600 Euro betragen. Die Kasse beteiligt sich daran aber nur mit 30 bis 45 Euro. Das sind die Kosten für eine Amalgamfüllung. Den allergrößten Teil der Rechnung zahlt der Patient selbst – falls er keine Zusatz­versicherung hat.

Fallen im Klein­gedruckten

Manchmal sind die Patienten jedoch von ihrer Versicherung enttäuscht. Sie erhalten eine hohe Rechnung und der Versicherer zahlt weniger als erwartet. Viele Versicherte kennen den Inhalt ihrer Verträge nicht genau – schließ­lich sind die Versicherungs­bedin­gungen selbst für Experten oft schwer zu verstehen. Vor allem an den Kosten für Inlays oder Implantate beteiligen sich Versicherer in einigen Tarifen nur in geringem Umfang oder schließen diese sogar ganz aus. Wem die Versorgung mit Inlays und Implantaten besonders wichtig ist, der sollte deshalb genau hinschauen: Manche Versicherer beschränken ihre Leistung auf eine bestimmte Anzahl von Implantaten. Andere legen Höchst­beträge fest, die sie pro Inlay oder Implantat zahlen. Die sind mit einer aufwendigen Behand­lung schnell über­schritten.

Recht­zeitig versichern

Eine Versicherung erst kurz vor der Behand­lung abzu­schließen, bringt nichts. Hat der Zahn­arzt ein Zahn­problem bereits fest­gestellt, ist die folgende Behand­lung vom Versicherungs­schutz ausgeschlossen. Zu Beginn der Vertrags­lauf­zeit gilt außerdem eine Warte­zeit von acht Monaten, und in den meisten Tarifen begrenzen die Versicherer außerdem ihre Leistungen in den ersten Vertrags­jahren auf bestimmte Höchst­beträge. Zahn­erkrankungen im Antrag zu verschweigen, ist auch keine Lösung. Wenn Kunden das tun, kann der Versicherer später vom Vertrag zurück­treten und die Leistung verweigern. Der Versicherer darf beim Zahn­arzt nach­fragen und kann so alle Angaben des Kunden über­prüfen.

Voll­ständige Unter­suchung: alle Ergeb­nisse und viele Zusatz­infos

Die voll­ständige Unter­suchung aus Finanztest enthält neben den detaillierten Tabellen mit den Test­ergeb­nissen auch Infos darüber:

  • wie viel Patienten durch die neue Gebühren­ordnung mehr bezahlen müssen,
  • was regel­mäßige Vorsorge und das Bonus­heft bringen,
  • was die Versicherer für Prophylaxe und andere Extrabe­hand­lungen zahlen.
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