25.09.2014

Zahnpasta: Die beste Zahn­creme für Ihre Zähne

Zahnpasta Test

Rund fünf Tuben Zahnpasta verbraucht jeder Deutsche pro Jahr. Und geht es nach den Zahn­ärzten, sollten es noch zwei mehr sein. Die richtige Zahnpasta für Ihren Bedarf finden Sie im Produktfinder: Er liefert Bewertungen von 59 Zahnpasten – darunter Universal- sowie Sensitiv-Zahnpasten – und neu: 20 Zahnpasten mit Weiß-Auslobung. Diese Produkte sollen Verfärbungen besonders gut entfernen, um den Zähnen das natürliche Weiß zurück zu geben. Ob das klappt, zeigen die Tests.

Alle Test­ergeb­nisse für Sie

Dieser Produktfinder stellt alle seit 2013 geprüften Zahnpasten vor: Mit Fotos, Preisen, Test­ergeb­nissen und Ausstattungs­merkmalen. Viele Basis­informationen sind kostenlos. Nur für Test­ergeb­nisse müssen Sie bezahlen. Derzeit umfasst der Produktfinder insgesamt 59 Zahn­cremes. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank auch Zugriff auf die Test-Artikel der Zeit­schrift test zum Thema „Zahnpasta“.

Wichtig: Zu einigen Zahnpasten im Produktfinder wurde uns von den Anbietern mitgeteilt, dass sich die Rezeptur geändert hat. Diese Produkte sind in der Daten­bank gekenn­zeichnet. Hier geht es direkt zu den Ergebnis­tabellen Alle Zahnpasten zeigen.

Drei Typen von Zahnpasta

Wer vor dem Regal mit Zahnpasta steht, sieht zumeist drei Typen von Zahnpasta: Universal- sowie Sensitivzahnpasta sowie Zahnpasta mit Weiß­auslobung.

  • Universal-Zahnpasten. Sie versprechen meist einen Komplett­schutz für Zähne und Zahn­fleisch und vor allem Schutz vor Karies. Entscheidend ist deshalb der Wirk­stoff Fluorid, der Karies erwiesenermaßen vorbeugt. Einige Kandidaten unter den geprüften Universal-Zahnpasten enthalten kein Fluorid.
    In der Daten­bank Universal-Zahnpasten
  • Sensitiv-Zahnpasten. Sie richten sich speziell an Menschen mit empfindlichen Zähnen. Das Problem betrifft jeden vierten Deutschen. Die häufigste Ursache sind freiliegende Zahnhälse. Entsprechend sanft sollte die Zahnpasta sein und einen nied­rigen oder sehr nied­rigen Abrieb haben. Das trifft nicht auf alle Sensitiv-Zahnpasten im Produktfinder zu. Übrigens: Auch zu starkes Putzen kann die Zähne schädigen. Gerade beim Zähneputzen kommt es sehr auf die Technik an Tipps zum Putzen. Auch die richtige Zahnbürste spielt dabei eine wichtige Rolle. Passende Produkte finden Sie im Produktfinder elektrische Zahnbürsten.
    In der Daten­bank Sensitiv-Zahnpasten
  • Zahnpasten mit Weiß-Auslobung. Machen Zahn­cremes Hoff­nung auf besonders weiße Zähne, fallen sie in diese Kategorie. Die Tester meinen: Produkte die etwa „extra“, „glänzend“ oder “strahlend“ weiße Zähne versprechen, sollten Verfärbungen mindestens „gut“ entfernen. Tatsäch­lich schaffen das alle getesteten Produkte mit Weiß-Auslobung.
    In der Daten­bank Zahnpasta mit Weißauslobung

Der wichtigste Wirk­stoff ist Fluorid

Um Karies vorzubeugen, muss eine Zahn­creme Fluorid enthalten. Karies wird durch bakterielle Zahnbeläge, die Plaque, verursacht. Plaque-Bakterien ernähren sich vom Zucker aus unserer Nahrung. Sie bilden Säuren, die Mineralien aus dem Zahn­schmelz lösen und ihn schädigen. Mit fluoridhaltiger Zahnpasta lässt sich dem entgegen­wirken. Die Wirk­samkeit ist klar belegt: Fluorid hilft, der Zahn­oberfläche Mineralien zurück­zugeben. Und es macht die Zähne widerstands­fähiger gegen Säuren – so beugt es Karies vor. Sehr gut geeignet für die Karies­prophylaxe sind vor allem Zahnpasten mit Aminfluorid, Zinn­fluorid und solche mit Natrium­fluorid. Die Kombination von Aminfluorid und Zinn­fluorid hat neben der karies­prophylaktischen auch antimikrobielle Eigenschaften; sie beugt also nicht nur Karies vor, sondern wirkt auch plaque- und entzündungs­hemmend.

Tipp: Sie können die Zahnpasten im Produktfinder gezielt nach der Art der Fluorids filtern. In manchen Zahnpasten fehlt das für den Karies­schutz so wichtige Fluorid leider völlig.

Auch der Abrieb ist entscheidend

Ein wichtiger Punkt bei der Wahl der richtigen Zahnpasta ist der sogenannte Abrieb. Während sich Zahnbelag notfalls auch schon mit Zahnbürste und Wasser entfernen lässt, soll die Zahnpasta auch die Entfernung unschöner Verfärbungen etwa durch Kaffee, Tee oder Ziga­retten unterstützen. Dafür sind Tenside und Putzkörper in den Zahn­cremes enthalten. Je nach Größe, Form und Art der beigemengten Putzkörper haben Zahnpasten einen unterschiedlichen Abrieb. Gesunden Zähnen kann auch ein hoher Abrieb nichts anhaben. Bei freiliegenden Zahnhälsen empfiehlt sich dagegen ein nied­riger Abrieb. Eine Angabe zum Abrieb steht meist nicht auf der Verpackung.

Tipp: Die Stiftung Warentest hat den Abrieb aller Produkte bestimmt. Sie können die Zahnpasten im Produktfinder gezielt nach dem Abrieb filtern.

Was die Werbung verspricht

Wer sich regel­mäßig und gründlich die Zähne putzt, beugt Plaque vor. Und Plaque ist die Grund­lage für Gingivitis, Parodontitis, Zahn­stein und auch Karies. Viele Anbieter loben auf der Tube aber eine Wirkung der Zahnpasta auf Zahn­stein oder Parodontitis extra aus. Sie tun damit so, als enthielten ihre Produkte Spezialstoffe gegen alle möglichen Probleme rund um Zähne und Mund­höhle. Die Tester haben deshalb in der Liste der Inhalts­stoffe über­prüft. Sie haben konkret geschaut, ob zu den besonderen Werbeaussagen auch tatsäch­lich spezielle Wirk­stoffe gekenn­zeichnet waren, für die eine unterstützende Wirkung auch wissenschaftlich belegt ist. Die Unter­suchungen der Stiftung Warentest zeigen: Auf den Verpackungen wird oft viel Wirkung versprochen. In den Tuben ist jedoch mitunter wenig drin.

Tipp: Die entsprechenden Informationen finden Sie in den Beschreibungen der einzelnen Zahnpasten im Produktfinder – und der Rubrik „Werbeaussagen auf der Verpackung“.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: So funk­tioniert der Produktfinder

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