07.07.2011

Zahlreiche Chancen auf Stipendien: Sponsoren fürs Studium

Private Stiftungen: Klein, aber fein

Im Gegensatz zu den Begabtenförderungswerken lohnt sich die Suche nach einem Stipendium einer kleineren Stiftung auch ohne ein herausragendes Abitur. Gerade private Organisationen fördern nach unterschiedlichsten Kriterien.

Unterschiedliche Zielgruppen

Entscheidend für eine Aufnahme kann zum Beispiel das Studienfach sein. Bei anderen, meist schon etwas älteren Stiftungen, ist neben der Bedürftigkeit die Herkunft des Bewerbers von Bedeutung. Im ehemaligen Herzogtum Nassau geborene Studenten fördert der Nassauische Zentralstudienfonds, evangelische Studierende aus Wuppertal sollten ihr Glück bei der Dr. Alfred Springorum-Stiftung versuchen. Auch der Beruf der Eltern kann dabei von Bedeutung sein. So fördert die Regierungsrat-Paul-Meyer-Stiftung Kinder von Eisenbahnern, die später ebenfalls zur Bahn gehen wollen.

Rechtzeitig informieren

Gerade bei kleineren Stiftungen ist wichtig, sich rechtzeitig zu informieren. Im Gegensatz zu den großen Begabtenförderwerken stehen mancherorts pro Jahr nur wenige Stipendien zur Verfügung. Dafür sind die Bewerbungsverfahren in der Regel auch weit weniger aufwendig.

Koordination durch Verbände

Kleine private Stiftungen sind mit der Auswahl der Stipendiaten personell zuweilen überfordert. Sie überlassen das Verfahren daher gern größeren Organisationen oder dem jeweiligen Dachverband. So koordiniert der Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds die Stipendienvergabe für über 270 Stiftungen in Köln. In anderen Fällen läuft die Kontaktaufnahme beispielsweise über den Bundesverband deutscher Stiftungen oder den Stifterverband der Wissenschaft. Die Höhe und Dauer der Förderung sind genau wie die Vergabekriterien sehr unterschiedlich.

Tipp: test.de nennt nützliche Adressen

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Tabelle: Private Stiftungen (Auswahl)

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