„Revolutionäre Sensation“ nennt das Haus Lancôme seine neue Erfindung. Auf Knopfdruck beginnt ein batteriebetriebenes Bürstchen mit Tusche zu vibrieren. Der Schnelltest zeigt, was das bringt.
Probandinnen angetan
Die neue Technik der Lancôme Ôscillation soll Wimpern einen besonderen Schwung verleihen, sie verlängern und verdichten. Klappt das? Die Stiftung Warentest hat zehn Probandinnen die schwingende Tusche ausprobieren lassen. Alle waren sehr angetan von ihrer Konsistenz und Verteilbarkeit. Die Testerinnen erklärten, dass ihre Wimpern länger und geschwungen aussähen. Die Lancôme-Mascara fand damit stärkeren Zuspruch als ein „gutes“ Vergleichsprodukt aus dem letzten
Test Wimperntusche aus test 9/05.
Profitester überzeugt
Die Hightech-Tusche überzeugte auch die Profitester. Sie begutachteten die geschminkten Augen der Probandinnen. Pluspunkte gab es für die Verlängerung und den Schwung der Wimpern. Nur die Trennung der einzelnen Wimpern überzeugte nicht vollends. Und es gibt ökologische Einwände: Muss es wirklich eine Wimperntusche sein, für deren Betrieb Elektroteile und eine Batterie erforderlich sind? Beides muss als Sondermüll entsorgt werden.
test-Kommentar
Wer bereit ist, für eine Wimperntusche 33 Euro zu zahlen, ist mit der Lancôme Õscillation gut bedient. Sie sorgt für länger und geschwungen aussehende Wimpern.
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