05.09.2014

Wildpilze: Sammeln und genießen

Pilze lagern

Pilze verderben schnell. Auch das Aroma leidet. Deshalb gilt: Je frischer, desto besser. Mit getrock­neten Pilzen retten Sie den Geschmack bis in den Winter.

Kühl und luftig

  • Nicht quetschen. Pilze sind empfindlich gegen Licht, Wärme und Druck.
  • Kühl lagern. Lagern Sie Pilze im Gemüsefach des Kühl­schranks, im kalten Keller oder über Nacht auf dem Balkon. Wildpilze halten sich nur wenige Tage frisch. Am besten verbrauchen Sie die Pilze sofort.
  • Luftig lagern. Lagern Sie Pilze in einem luft­durch­lässigen Gefäß, niemals in einem Plastikbeutel. Die Pilze können sonst faulen und giftige Substanzen entwickeln.
  • Pilze einfrieren. Rohe Pilze lassen sich einfrieren. Dafür die Pilze putzen, in Scheiben oder Stücke schneiden und kurz blanchieren: In kochendes Salz­wasser geben, heraus­nehmen und kalt abschre­cken. Danach sehr gut abtropfen, am besten jedes Stück einzeln trocken tupfen. Gefroren sind Pilze 3 bis 4 Monate halt­bar. Tief­gefrorene Pilze zum Verwenden nicht auftauen, sondern wie frische Pilze direkt in die Pfanne geben. Vorgekochte Pilze werden nach dem Auftauen meist matschig.
  • Pilze trocknen. Mit getrock­neten Pilzen retten Sie das Pilzaroma in den Winter. Zum Trocknen eignen sich Dörröfen. Zur Not gehts auch im geöff­neten Back­ofen bei etwa 40 Grad. Das Trocknen ist allerdings energie­aufwendig. Alternative: Ziehen Sie die gesäuberten Pilze auf einen Bindfaden auf. Trocknen Sie die Pilze dann an einem warmen Ort.
  • Konserven aufpeppen. Wildpilz­konserven sind keine Alternative zu frischen Pilzen. Immerhin lassen sich die Konserven jedoch aufpeppen: Gießen Sie die Flüssig­keit weg und rösten Sie die Pilze in einer Pfanne an.
Lesen Sie auf der nächsten Seite: Pilze und Gift

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