Wieder Rückruf für Notebook-Akkus: Brandgefährlich
31.10.2008
Wieder muss Technik-Gigant Sony rund 100 000 Notebook-Akkus zurückrufen. In mindestens 40 Fällen überhitzten bestimmte Akku-Typen. Vier Notebook-Benutzer verletzten sich leicht. Betroffen sind Notebooks von Dell, Hewlett-Packard und Toshiba. test.de liefert einen Überblick.
Gefahr durch Kurzschluss
Moderne Lithium-Ionen-Akkus sind leicht und leistungsfähig. Fast alle hochwertigen Mobilgeräte setzen auf die Technologie. Einziger Nachteil: Unter bestimmten Umständen sind innerhalb der Zellen interne Kurzschlüsse möglich. Eine der Ursachen: Verunreinigte Elektrolyte. Wegen des hohen Energiegehalts der Zellen entsteht bei einem solchen Kurzschluss sehr viel Hitze. Zahllose Rückrufaktionen gehen inzwischen auf das Konto fehlerhafter Lithium-Ionen-Akkus. Sony war bereits mehrfach betroffen.
Mangel an Information
Zur aktuellen Rückrufaktion informieren Hewlett-Packard, Toshiba und Dell auf speziellen Webseiten. Sie ermöglichen es Besitzern von Notebooks der Firmen herauszufinden, ob ihr Akku ausgetauscht werden sollte oder nicht.
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