22.07.2014

Weiterbildung finanzieren: Geld und Zeit für die Bildung

Weiterbildung finanzieren Special

Bund und Länder fördern die berufliche Weiterbildung mit finanziellen Hilfen und Anspruch auf Bildungs­urlaub. Allerdings ändern sich die Richt­linien immer wieder. In Hessen, Sachsen und Thüringen liegen die Programme derzeit auf Eis. In Rhein­land-Pfalz und in Brandenburg ist Eile geboten. Hier laufen die Förderungen zum Jahres­ende aus. Sachsen-Anhalt dagegen hat ein Förderprogramm aufgelegt, mit dem sich sogar ein Studium finanzieren lässt.

Themen­über­sicht

Zuschüsse vom Bund: Für jede Zielgruppe gibt es einen eigenen Fördertopf: Für Arbeits­suchende den Bildungs­gutschein, für Gering­qualifizierte das WeGebAU, für Jüngere das Weiterbildungs­stipendium, für Hand­werker und Fach­kräfte aller Art das Meister-Bafög, für Arbeitnehmer und Selbst­ständige die Bildungs­prämie und für Karrierebewusste das Aufstiegs­stipendium.

Zuschüsse der Länder: Sieben Bundes­länder greifen derzeit ihren Bürgern finanziell unter die Arme, wenn sie sich fort­bilden. Die meist „Bildungs­scheck“ genannten Förderungen gibt es im laufenden Jahr in Brandenburg, Bremen, Hamburg, Meck­lenburg-Vorpommern, Nord­rhein-West­falen, Rhein­land-Pfalz und Sachsen-Anhalt.

Zuschuss vom Finanzamt: Ausgaben für die Weiterbildung reduzieren die Steuerlast. Der Fiskus erkennt die Gebühren für einen Lehr­gang, die Kosten für Fahrten, Verpflegung und Über­nachtung am Kursort, Ausgaben für Bücher, Lehr­mittel und Arbeits­zimmer an.

Zuschuss vom Chef: Von dem Wissen seiner Mitarbeiter profitiert meist auch der Arbeit­geber. In vielen Fällen beteiligt sich die Firma deshalb am Geld- und Zeit­aufwand – wenn der Arbeitnehmer mit den richtigen Argumenten kommt.

Stand des Specials: Juli 2014

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