23.10.2013

Wasch­maschinen und Wasch­trockner: 65 Maschinen im Test

Ob klassischer Frontlader oder schmaler Top­lader – hier finden Sie die Wasch­maschine, die zu Ihnen passt. Eben­falls in der Daten­bank: Wasch­trockner – also Wasch­maschinen, die auch trocknen. Der Produktfinder zeigt alle seit 2010 getesteten Modelle. Darunter die 13 Waschmaschinen aus dem Test im November 2013. Insgesamt finden Sie in der Daten­bank Test­ergeb­nisse für 65 Wasch­maschinen, davon 56 Frontlader, 3 Top­lader und 6 Wasch­trockner. Aktuell sind davon 42 Geräte liefer­bar.

Das bietet der Produktfinder

Die Stiftung Warentest testet Wasch­maschinen am laufenden Band. Ist ein Test abge­schlossen, folgt bald darauf der nächste. Mit dem aktuellen Test sind 13 Frontlader dazugekommen. Fast alle der neuen Modelle sind gut. Nur zwei Geräte hatten in der Dauer­prüfung Probleme, eine Maschine ist durch­gefallen. Seit Oktober 2012 sind auch Wasch­trockner in der Daten­bank zu finden. Viele test.de-Leser fragen danach. Sie wollen ein altes Gerät ersetzen oder ihnen fehlt der Platz für einen separaten Trockner. Wasch­trockner vereinen Wasch­maschine und Kondensations­trockner in einem Gehäuse. Das spart Platz in Keller, Küche oder Bad. Dieser Produktfinder stellt alle getesteten Wasch­maschinen und Wasch­trockner aus den letzten Jahren vor: Mit Foto, Preis, Test­ergeb­nissen und Ausstattungs­merkmalen. Hier finden Sie Ihr Gerät. Dazu baugleiche Wasch­maschinen, die mit unterschiedlichen Namen verkauft werden. Alle Basis­informationen sind kostenlos. Nur für Test­ergeb­nisse müssen Sie bezahlen. Der Produktfinder bietet Ihnen:

  • Test­ergeb­nisse von 65 Wasch­maschinen
  • Sie können nach Ihren individuellen Wünschen suchen und filtern
  • PDFs der eigenen Sucher­gebnisse
  • PDFs aller Wasch­maschinen-Artikel seit 2010 zum freien Download

Über­blick: Alle Waschmaschinen im Produktfinder
Direkt zu den neu getesteten Wasch­maschinen: 13 Waschmaschinen aus dem November-Test.
Direkt zu den Wasch­trock­nern: Alle Waschtrockner zeigen.

So spar­sam wie noch nie

Beim Wäsche­waschen spielen haupt­sächlich vier Faktoren eine Rolle: Die einge­setzte Chemie (Wasch­mittel), die Mechanik der Maschine, die Wasser­temperatur und die Wasch­dauer. Alle vier hängen voneinander ab, wie Stell­schrauben. Bewegt sich die eine, rührt sich auch die andere. Dabei gilt es, die richtige Balance zu finden, damit die Wäsche sauber wird. So ist dank leistungs­fähiger Waschmittel Koch­wäsche heute out. Auch 60 Grad kommt immer seltener vor. Und bei 40 Grad verbraucht eine voll beladene moderne Wasch­maschine für Buntes nur noch rund 55 bis 80 Liter Wasser und rund 0,7 bis 1,0 Kilowatt­stunden Strom. Früher schluckten Wasch­maschinen bei dieser Temperatur 100 Liter und verpulverten doppelt soviel Energie.

Nicht mehr richtig heiß

Um mit dem Energielabel besonders gut dazu­stehen, loten die Anbieter immer neue Spar­potenziale aus. Sie wollen für ihre Geräte eine hohe Energieeffizienz­klasse erreichen, am besten A+++. Die dürfen sie am Gerät ausweisen, wenn bestimmte Programme besonders wenig Strom verbrauchen. Dies sind die Label­programme, teil­weise als Energiespar­programme am Gerät ausgewiesen. Eines dieser Label­programme ist das von der Stiftung Warentest geprüfte 60-Grad-Programm. Viele Geräte erreichen die Klasse A+++. Allerdings nicht mit inno­vativer Technik, sondern mit einem Trick: Da die meiste Energie fürs Aufheizen des Wassers drauf­geht, wird einfach weniger geheizt. Im 60-Grad-Programm waschen moderne Maschinen oft nur noch mit weniger als 50 Grad Celsius, eine schafft es sogar nur auf 35 Grad. Das spart Strom. Die Anbieter schreiben zwar 60 Grad auf ihre Maschinen – in Wirk­lich­keit handelt es sich aber meist um ein 40- bis 50-Grad-Programm.

So lang­sam wie noch nie

Um die Wäsche trotzdem sauber zu bekommen, waschen die Maschinen länger. Die 60-Grad-Label­programme moderner Maschinen dauern zwischen zwei und mehr als drei Stunden. Auch ein Wasch­gang im 40-Grad-Normal­programm dauert bei einigen neueren Geräten länger als drei Stunden. Noch mehr Geduld ist bei Wasch­trock­nern gefragt. Bis sechs Kilo Wäsche in einem Rutsch gewaschen und schrank­fertig getrocknet sind, vergehen mitunter rund 6,5 Stunden. Länger als beim separaten Waschen und Trocknen dauert das zwar nicht. Aber in Einzel­geräten können die noch zu waschenden und die bereits gereinigten Textilien parallel rotieren. Beim Wasch­trockner ist die Maschine die ganze Zeit voll ausgelastet. Kurz­programme brauchen zwar weniger lang als Normal- und Energiespar­programme, sind aber dennoch keine gute Alternative. Für normal verschmutze Wäsche benötigen sie in der Regel mehr Strom und Wasser als die Stan­dard­wasch­gänge.

Temperaturdefizit kann Hygienerisiko bergen

Dass ein Wasch­gang mehr als drei Stunden dauert, ist ein Ärgernis. Und dass ein 60-Grad-Programm nur 45 Grad heiß wird, ist mehr als ärgerlich. Denn das Temperaturdefizit kann aus Hygienegründen zum Problem werden. Bei stark verschmutzter Wäsche wie Putz- und Hand­tüchern oder bei Textilien von kranken und alten Menschen kann es ein Risiko bergen. Bestimmte Krank­heits­keime wie Pilz­sporen oder unbe­hüllte Viren wie das Norovirus sind sehr widerstands­fähig. Es empfiehlt sich aus hygie­nischer Sicht, Wäsche von daran erkrankten Personen bei mindestens 60 Grad mit einem bleich­mittel­haltigen, festen Voll­wasch­mittel zu waschen. Nur so lässt sich die Zahl der Keime auf ein unbe­denk­liches Maß verringern. Bei leicht verschmutzter Wäsche von gesunden Perso­nen spielt das Temperaturdefizit keine Rolle.

Was kann ein Wasch­trockner?

Wasch­trockner sind ideal für kleine Wohnungen: Sie können waschen und trocknen in einem, entweder separat oder nonstop. Viel Auswahl gibt es allerdings nicht. Die Geräte werden im Vergleich zu Wasch­maschinen selten verkauft. Folg­lich bieten die Hersteller auch nur wenige Produkte an. Mit einem Wasch­trockner bekommt der Kunde eine voll­wertige Wasch­maschine und einen Kondensations­trockner in einem Gehäuse. Die Programme sind die gleichen wie diejenigen in separaten Geräten. Zum Waschen fasst die Trommel sieben oder acht Kilogramm Wäsche. Nur der Wasch­trockner von Miele schafft lediglich 5,5 Kilo. Soll die Wäsche getrocknet werden, darf nicht so viel hinein. In Baumwoll­programmen sind es nur 3 bis 6 Kilo, für Pflegeleichtes noch weniger. Das gilt auch fürs durch­gängige Wasch­trocknen. Sechs Modelle hat die Stiftung Warentest bislang geprüft. Das Ergebnis: Die meisten Wasch­trockner erledigen ihren Job gut. Ein Gerät fiel negativ auf.

Wasch­trockner schlu­cken bis zu 120 Liter Wasser

Wasch­trockner sind ebenfalls spar­sam, jedenfalls beim Waschen. Sie verbrauchen dabei kaum mehr Strom und Wasser als eine effiziente Wasch­maschine. Die Programme sind zudem mit teil­weise mehr als drei Stunden ähnlich lang­sam. Auch das Trocknen verschlingt nicht viel mehr Strom als ein vergleich­barer separater Kondensations­trockner. Aber die meisten benötigen viel Wasser zum Trocknen. Der Grund: Sie kühlen mit Wasser statt mit Luft. Das LG-Modell zum Beispiel zapft fürs Wasch­trocknen üppige 121 Liter aus dem Wasser­hahn. Die wenigsten Wasch­trockner benutzen fürs Kondensieren Luft aus dem Raum wie ein klassischer Kondensations­trockner. Wasch­trockner mit spar­samer Wärmepumpentechnik wie für separate Trockner gibt es gar nicht. Die Wärmepumpe hat darin keinen Platz.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: So finden Sie die richtige Wasch­maschine

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