Ob klassischer Frontlader oder schmaler Toplader – hier finden Sie die Waschmaschine, die zu Ihnen passt. Ebenfalls in der Datenbank: Waschtrockner – also Waschmaschinen, die auch trocknen. Der Produktfinder zeigt alle seit 2010 getesteten Modelle. Jetzt neu: 14 Waschmaschinen aus dem Januar-Test, darunter erstmals Toplader. Aktuell in der Datenbank: Testergebnisse für 52 Waschmaschinen, darunter 43 Frontlader, 3 Toplader und 6 Waschtrockner.
Testergebnisse für Waschmaschinen
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Das bietet der Produktfinder
Die Stiftung Warentest testet Waschmaschinen am laufenden Band. Ist ein Test abgeschlossen, folgt bald darauf der nächste. Mit dem aktuellen Test sind 11 Frontlader und erstmals auch drei Toplader dazugekommen. Fast alle der neuen Modelle sind gut. Nur zwei Geräte hatten in der Dauerprüfung Probleme, eine Maschine ist durchgefallen. Seit Oktober 2012 sind auch Waschtrockner in der Datenbank zu finden. Viele test.de-Leser fragen danach. Sie wollen ein altes Gerät ersetzen oder ihnen fehlt der Platz für einen separaten Trockner. Waschtrockner vereinen Waschmaschine und Kondensationstrockner in einem Gehäuse. Das spart Platz in Keller, Küche oder Bad. Dieser Produktfinder stellt alle getesteten Waschmaschinen und Waschtrockner aus den letzten Jahren vor: Mit Foto, Preis, Testergebnissen und Ausstattungsmerkmalen. Hier finden Sie Ihr Gerät. Dazu baugleiche Waschmaschinen, die mit unterschiedlichen Namen verkauft werden. Alle Basisinformationen sind kostenlos. Nur für Testergebnisse müssen Sie bezahlen. Der Produktfinder bietet Ihnen:
- Testergebnisse von 52 Waschmaschinen
- Sie können nach Ihren individuellen Wünschen suchen und filtern
- PDFs der eigenen Suchergebnisse
- PDFs aller Waschmaschinen-Artikel seit 2010 zum freien Download
Überblick: Alle Waschmaschinen im Produktfinder
Direkt zu den neu getesteten Waschmaschinen: 14 Waschmaschinen aus dem Januar-Test.
Direkt zu den Waschtrocknern: Alle Waschtrockner zeigen.
So sparsam wie noch nie
Beim Wäschewaschen spielen hauptsächlich vier Faktoren eine Rolle: Die eingesetzte Chemie (Waschmittel), die Mechanik der Maschine, die Wassertemperatur und die Waschdauer. Alle vier hängen voneinander ab, wie Stellschrauben. Bewegt sich die eine, rührt sich auch die andere. Dabei gilt es, die richtige Balance zu finden, damit die Wäsche sauber wird. So ist dank leistungsfähiger Waschmittel Kochwäsche heute out. Auch 60 Grad kommt immer seltener vor. Und bei 40 Grad verbraucht eine moderne Waschmaschine für Buntes nur noch rund 50 bis 60 Liter Wasser und rund 0,6 bis 0,8 Kilowattstunden Strom. Früher schluckten Waschmaschinen bei dieser Temperatur 100 Liter und verpulverten doppelt soviel Energie.
Nicht mehr richtig heiß
Um mit dem Energielabel besonders gut dazustehen, loten die Anbieter immer neue Sparpotenziale aus. Sie wollen für ihre Geräte eine hohe Energieeffizienzklasse erreichen, am besten A+++. Die dürfen sie am Gerät ausweisen, wenn bestimmte Programme besonders wenig Strom verbrauchen. Dies sind die Labelprogramme, teilweise als Energiesparprogramme am Gerät ausgewiesen. Eines dieser Labelprogramme ist das von der Stiftung Warentest geprüfte 60-Grad-Programm. Viele Geräte erreichen die Klasse A+++. Allerdings nicht mit innovativer Technik, sondern mit einem Trick: Da die meiste Energie fürs Aufheizen des Wassers draufgeht, wird einfach weniger geheizt. Im 60-Grad-Programm waschen moderne Maschinen oft nur noch mit weniger als 50 Grad Celsius. Das spart Strom. Die Anbieter schreiben zwar 60 Grad auf ihre Maschinen – in Wirklichkeit handelt es sich aber meist um ein 45- bis 50-Grad-Programm.
So langsam wie noch nie
Um die Wäsche trotzdem sauber zu bekommen, waschen die Maschinen länger. Die 60-Grad-Labelprogramme moderner Maschinen dauern zwischen 2,5 und mehr als drei Stunden. Auch eine 40-Grad-Buntwäsche im Labelprogramm dauert in neueren Geräten im Schnitt 2,5 Stunden, manchmal ebenfalls bis zu drei Stunden. Das sind 30 Minuten mehr als noch vor fünf Jahren. Noch mehr Geduld ist bei Waschtrocknern gefragt. Bis sechs Kilo Wäsche in einem Rutsch gewaschen und schrankfertig getrocknet sind, vergehen mitunter rund 6,5 Stunden. Länger als beim separaten Waschen und Trocknen dauert das nicht. Aber in Einzelgeräten kann die Wasch- und Trockenwäsche parallel rotieren. Beim Waschtrockner ist die Maschine die ganze Zeit voll ausgelastet. Kurzprogramme sind keine gute Alternative. Quickprogramme für normal verschmutze Wäsche benötigen in der Regel mehr Strom und Wasser als die langsamen Standardwaschgänge.
Temperaturdefizit kann Hygienerisiko bergen
Dass ein Waschgang mehr als drei Stunden dauert, ist ein Ärgernis. Und dass ein 60-Grad-Programm nur 45 Grad heiß wird, ist mehr als ärgerlich. Denn das Temperaturdefizit kann aus Hygienegründen zum Problem werden. Bei stark verschmutzter Wäsche wie bei Putz- und Handtüchern oder wenn kranke und alte Menschen im Haushalt gepflegt werden, kann es ein Risiko bergen. Bestimmte Krankheitskeime wie Pilzsporen oder unbehüllte Viren wie das Norovirus sind sehr widerstandsfähig. Es empfiehlt sich aus hygienischer Sicht, Wäsche von daran erkrankten Personen bei mindestens 60 Grad mit einem bleichmittelhaltigen Vollwaschmittel zu waschen. Nur so lässt sich die Zahl der Keime auf ein unbedenkliches Maß verringern. Bei leicht verschmutzter Wäsche von gesunden Personen spielt das Temperaturdefizit keine Rolle.
Was kann ein Waschtrockner?
Waschtrockner sind ideal für kleine Wohnungen: Sie können waschen und trocknen in einem, entweder separat oder nonstop. Viel Auswahl gibt es allerdings nicht. Die Geräte werden im Vergleich zu Waschmaschinen selten verkauft. Folglich bieten die Hersteller auch nur wenige Duos an. Mit einem Waschtrockner bekommt der Kunde eine vollwertige Waschmaschine und einen Kondensationstrockner in einem Gehäuse. Die Programme sind die gleichen wie diejenigen in separaten Geräten. Zum Waschen fasst die Trommel sieben oder acht Kilogramm Wäsche. Nur der Waschtrockner von Miele begnügt sich mit 5,5 Kilo. Soll die Wäsche getrocknet werden, darf nicht so viel hinein. In Baumwollprogrammen sind es nur 3 bis 6 Kilo, für Pflegeleichtes noch weniger. Das gilt auch fürs durchgängige Waschtrocknen. Sechs Modelle hat die Stiftung Warentest bislang geprüft. Das Ergebnis: Die meisten Waschtrockner erledigen ihren Job gut. Ein Gerät fiel negativ auf.
Waschtrockner schlucken bis zu 120 Liter Wasser
Waschtrockner sind ebenfalls sparsam, jedenfalls beim Waschen. Sie verbrauchen dabei kaum mehr Strom und Wasser als eine effiziente Waschmaschine. Die Programme sind zudem mit teilweise mehr als drei Stunden vergleichbar langsam. Auch das Trocknen verschlingt nicht viel mehr Strom als ein vergleichbarer separater Kondensationstrockner. Aber die meisten benötigen viel Wasser zum Trocknen. Der Grund: Sie kühlen mit Wasser statt mit Luft. Das LG-Modell zum Beispiel zapft fürs Waschtrocknen üppige 121 Liter aus dem Wasserhahn. Die wenigsten Waschtrockner benutzen fürs Kondensieren Luft aus dem Raum wie ein klassischer Kondensationstrockner. Waschtrockner mit sparsamer Wärmepumpentechnik wie für separate Trockner gibt es gar nicht. Die Wärmepumpe hat darin keinen Platz.
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