Die Bauformen
Welche Waschmaschine ist die richtige für Ihren Haushalt? Hier lesen Sie, welche Bauarten es gibt.
Testergebnisse für Waschmaschinen
Frontlader: Mit Bullauge
Die meisten Waschmaschinen sind frei stehende Standgeräte. Sie werden von vorn bestückt und heißen deshalb Frontlader. Standardmaße sind: Breite 60 Zentimeter, Höhe 85 Zentimeter, Tiefe 57 bis 64 Zentimeter. Frontlader haben vorn eine bullaugenartige Tür. Darüber sind die Bedienelemente und Anzeigen wie Knöpfe, Tasten, Display und Signalgeber angebracht. Auch die Waschmittelkammer sitzt an der Front. Sie wird nach vorn herausgezogen. Die Trommelgröße variiert meist von fünf bis acht Kilogramm maximaler Füllmenge, extra große Maschinen fassen sogar bis zu zehn Kilogramm.
Das leisten Frontlader
- Säulenfähige Frontlader können mit einem Wäschetrockner zu einer Wasch-Trockensäule übereinander gestellt werden. Dafür ist ein Zwischenbausatz nötig. Den gibt es meist als Sonderzubehör.
- Unterbaufähige Frontlader lassen sich unter eine durchgehende Arbeitsplatte schieben. Dafür wird die Deckplatte abgenommen.
- Dekorfähige Frontlader können zusätzlich mit einer separaten Dekorplatte verkleidet werden.
- Integrierfähige Frontlader sind Einbaugeräte. Hinter einer Möbeltür verschwindet die komplette Front inklusive der Bedienblende. Einbau-Waschmaschinen sind sehr selten und im Produktfinder nicht vertreten.
Toplader: Schmal und von oben zu befüllen
Frontlader werden von oben bestückt, daher der Name. Die Bedienelemente sitzen ebenfalls oben, meist hinten am Gerät. Auch die Waschmittelgabe erfolgt von oben. Toplader sind schmaler als Frontlader, Standardmaße sind: Breite 40 bis 45 Zentimeter, Höhe 88 bis 90 Zentimeter, Tiefe 60 Zentimeter. Die Trommelgröße ist wegen der Bauform ebenfalls meist kleiner und liegt zwischen fünf und sechs Kilogramm maximaler Füllmenge.
- Toplader sind wegen ihrer kleinen Bauform ideal für Singlehaushalte und Wohnungen mit kleiner Stellfläche.
- Toplader lassen sich bequem von oben befüllen.
- Die Auswahl an Topladern ist wegen geringer Nachfrage vergleichsweise gering, sie machen nur etwa zehn Prozent des Angebots an Waschmaschinen aus.
Waschtrockner: Spart Platz
Der Waschtrockner ist Waschmaschine und Kondensationstrockner in einem und ebenfalls ein Frontlader. Er beansprucht nur den Platz eines Geräts, kann aber waschen und trocknen – entweder separat oder nonstop in einem Rutsch. Doch das braucht Zeit. Waschtrocknen in einem Durchgang dauert mehrere Stunden. Auch verbrauchen die meisten Modelle beim Trocknen viel Wasser. Sie kühlen damit. Herkömmliche Kondensationstrockner benutzen dafür die Luft aus dem Raum. Das tun auch die Modelle von Bosch und Siemens. Sie benötigen daher weniger Wasser als die anderen Waschtrockner. Die sparsame Trockentechnik mit Wärmepumpe gibt es bei Waschtrocknern noch nicht. Die passt mit der Waschtechnik zusammen nicht in ein Gehäuse.
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