02.05.2013

Warn­liste Geld­anlage: Unseriöse Firmen und Produkte

Warnliste Geldanlage Infodokument

Über­sicht­licher und nach Anla­gearten sortiert ist die neue Warn­liste „Geld­anlage­angebote“ der Stiftung Warentest. Sie soll Lesern und Anlegern schneller als bisher einen Über­blick über dubiose, unseriöse oder sehr riskante Geld­anlage­angebote geben, vor denen die Geld­anlage-Experten der Stiftung Warentest in Finanztest oder auf test.de gewarnt haben.

Neue Rubriken

  • Unter den Rubriken „unseriöse Finanz­vermitt­lung und -beratung“ stehen alle Fälle, in denen Banken, Sparkassen, Finanz­dienst­leister, Finanz­vermittler oder -berater Anlegern mit zweifelhaften Methoden oder falschen Versprechen Geld­anlagen angedient oder vermittelt haben.
  • Unter der Rubrik „Geschlossene Fonds“ warnt die Stiftung Warentest vor mehr als 40 geschlossenen Immobilienfonds. Die Gründe, die zur Aufnahme in die Warn­liste führten, stehen in Kurz­form hinter dem Namen des Fonds. Dort steht auch, in welcher Finanztest-Ausgabe wir berichtet haben, damit Anleger unsere Kritik nach­lesen können.
  • Die Rubrik „Schrottimmobilien“ beschäftigt sich mit Anbietern, Verkaufs- und Vermitt­lerfirmen von so genannten Schrottimmobilien. Das sind meist völlig über­teuerte Wohnungen, die Anlegern als Kapital­anlage zur Alters­vorsorge empfohlen werden. Aufgeführt sind auch Banken, die die dubiose Angebote anstands­los finanzierten, und Notare, die Kauf­verträge auch sehr kurz­fristig beur­kundeten. Die 14-tägige Frist zur Prüfung der Verträge wurde vielen Käufern nicht gewährt.
  • Schließ­lich nennt die Warn­liste in den Rubriken „Unter­nehmens­beteiligungen“ und „Genuss­rechte“ riskanten Angebote, vor denen wir Anleger ausdrück­lich gewarnt haben.
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