Übersichtlicher und nach Anlagearten sortiert ist die neue Warnliste „Geldanlageangebote“ der Stiftung Warentest. Sie soll Lesern und Anlegern schneller als bisher einen Überblick über dubiose, unseriöse oder sehr riskante Geldanlageangebote geben, vor denen die Geldanlage-Experten der Stiftung Warentest in Finanztest oder auf test.de gewarnt haben.
Neue Rubriken
- Unter den Rubriken „unseriöse Finanzvermittlung und -beratung“ stehen alle Fälle, in denen Banken, Sparkassen, Finanzdienstleister, Finanzvermittler oder -berater Anlegern mit zweifelhaften Methoden oder falschen Versprechen Geldanlagen angedient oder vermittelt haben.
- Unter der Rubrik „Geschlossene Fonds“ warnt die Stiftung Warentest vor mehr als 40 geschlossenen Immobilienfonds. Die Gründe, die zur Aufnahme in die Warnliste führten, stehen in Kurzform hinter dem Namen des Fonds. Dort steht auch, in welcher Finanztest-Ausgabe wir berichtet haben, damit Anleger unsere Kritik nachlesen können.
- Die Rubrik „Schrottimmobilien“ beschäftigt sich mit Anbietern, Verkaufs- und Vermittlerfirmen von so genannten Schrottimmobilien. Das sind meist völlig überteuerte Wohnungen, die Anlegern als Kapitalanlage zur Altersvorsorge empfohlen werden. Aufgeführt sind auch Banken, die die dubiose Angebote anstandslos finanzierten, und Notare, die Kaufverträge auch sehr kurzfristig beurkundeten. Die 14-tägige Frist zur Prüfung der Verträge wurde vielen Käufern nicht gewährt.
- Schließlich nennt die Warnliste in den Rubriken „Unternehmensbeteiligungen“ und „Genussrechte“ riskanten Angebote, vor denen wir Anleger ausdrücklich gewarnt haben.
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Warnliste Geldanlage
02.05.2013
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