22.02.2007

Wärmeschutzfenster: Weniger Energie, mehr Behaglichkeit

Wärmedämmung: Rahmen, Einbau und Verglasung

Wärme am Fenster geht nur zu einem Teil durch dünnes Glas verloren. Genauso wichtig wie eine Wärmeschutzverglasung ist auch ein gut gedämmter Rahmen und dass das Fenster richtig eingebaut ist.

Dicke Rahmen, gute Dämmung

Moderne Fensterrahmen sind deshalb heute wesentlich dicker als früher. Sie enthalten zum Beispiel Dämmmaterial oder haben ein ausge­­klügeltes Mehrkammersystem. Das Glas ist tief in den Rahmen eingelassen und die Gläser sind durch Abstand­halter – den sogenannten Randverbund – ther­misch voneinander getrennt. Wie viel eine gute Dämmung bringt, zeigen Temperaturmessungen an der Innenseite des Fensters: Während die bei Außentemperatur von 10 Grad minus bei einem normalen Fenster bei nur neun Grad Celsius liegt, sind es bei einem gut gedämmten Fenster immerhin 17 Grad Celsius.

Richtige Montage

Bei der Fenstermontage ist es wichtig, die Fuge zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk so schmal wie möglich zu halten und dauerhaft luftundurchlässig abzudichten. Gut ist, wenn die Dämmung über den Rahmen reicht (Grafik: 2). Besser ist, wenn der Rahmen bündig mit der Innenseite der Dämmung abschließt (Grafik: 3). Am besten ist, wenn der Rahmen vollständig in der Dämmebene der Wandkonstruktion positioniert und der Rahmen vor die Fassade gesetzt wird. Bei Altbausanierungen ist das allerdings nur zu verwirklichen, wenn zeitgleich auf der Fassade ein Wärmedämmverbundsystem aufge­bracht wird. Zusätzlichen Wärmeschutz erreichen Sie, wenn Sie mit einem Rollladen ein Luftpolster vor dem Fenster schaffen (Grafik: 4). Die Rollladenkonstruktion muss aber gut gedämmt sein.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Tabelle: Wärmeschutzfenster

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