24.02.2005

Versandapotheken: Jede zweite mangelhaft

Tipps: Richtig bestellen

Sie wissen, was Sie brauchen, sind gut informiert – dann ist es o.k.

  • Sicherheit: Sicher ist der Pillenklick bei einer Apotheke mit Sitz in Deutschland oder einem anderen EU-Staat nicht immer. Zwar müssen Rezepte stets eingesandt werden, Kunden sollten aber auf eine verschlüsselte Übertragung ihrer Daten achten (zum Beispiel SSL-Verfahren). Meiden Sie anonyme Anbieter. Wichtig: Herkunftsland, Impressum, Adresse, Telefon, allgemeine Geschäftsbedingungen, auch Angaben zur Aufsichtsbehörde. Das Unternehmen „Apotheke“ muss klar erkennbar sein.
  • Preisvorteile: Im rezeptfreien Bereich sind bei allen Versandapotheken oft Preisvorteile von etwa 30 Prozent und mehr möglich. Bei Rezepteinreichungen dürfen nur nichtdeutsche Internetapothe­ken, so im EU-Raum, Rabatte geben. Bei Abnahme bestimmter Medikamentenmengen oder bei Rezept(en) können die Versandkosten entfallen.
  • Rezeptabrechnung: Deutsche Versandapotheken rechnen Rezepte immer direkt mit Kassen ab, ausländische An­bieter in den Fällen, in denen die Kassen Einzelverträge mit den Versandapotheken abgeschlossen haben.
  • Sortiment: Onlineapotheken mit Postversand eignen sich nicht für Akutfälle. Chroniker können sich aber bevorraten.
Lesen Sie auf der nächsten Seite: Kühlpflichtige Medikamente

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