03.07.2012

Verkehrsrechtsschutz: Guter Rechtsschutz für Familien und Singles

Verkehrsrechtsschutz Test

Auf deutschen Straßen kracht es minütlich fast fünf Mal. Nach dem Unfall geraten die Beteiligten oft in Streit. Ge­las­sener lässt sich das mit einer Verkehrs­rechts­schutz­ver­sicherung überstehen. Sie über­nimmt Kosten für Anwalt und Gericht, wenn der Versicherte im Straßen­verkehr oder rund ums Thema Auto für sein Recht kämpfen muss. Finanztest hat 90 Rechts­schutz­angebote von 31 Anbietern geprüft. Immerhin 29 sind empfehlenswert.

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Test Verkehrsrechtsschutz Stand der Daten: 01.04.2012
Zugriff auf Informationen für 88 Produkte (inkl. PDF).

Empfehlenswerte Tarife mit viel Leistung

Die empfehlenswerten Angebote haben das breiteste Leistungsspektrum. Dazu gehört Rechtsschutz nach Unfällen und Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht. Dieser deckt Streitigkeiten beim Autokauf, beim Leasing und mit der Werkstatt ab – zum Beispiel wegen einer überhöhten Rechnung. Die Angebote unterscheiden sich vor allem darin, welche Personen und wie viele Fahrzeuge mitversichert sind. Finanztest hat daher Tarife für Familien mit mehreren Autos getestet, Tarife für Familien mit einem Fahrzeug, für Singles mit einem Fahrzeug und für Personen ohne eigenes Fahrzeug.

Was die Versicherung zahlt

Rechtsschutzversicherte gehen kein finanzielles Risiko ein, wenn ein Streit vor Gericht landet: Wenn sie Recht bekommen, muss der Gegner die Kosten erstatten. Wenn sie vor Gericht unterliegen, zahlt die Versicherung die Kosten für Anwalt, Gericht und Gutachter. Die können sich schnell auf mehrere tausend Euro belaufen. Der Rechtsschutz greift auch, wenn eine Angelegenheit nicht vor Gericht geht: Die Versicherer übernehmen die Kosten für die Arbeit des Anwalts, zum Beispiel den Schriftverkehr mit der Versicherung des Unfallverursachers.

Wer versichert ist

Versicherer bieten Verkehrsrechtsschutz in verschiedenen Formen an, zum Beispiel als Rechtsschutz für die ganze Familie oder als Fahrer-Rechtsschutz. Den Fahrer-Rechtsschutz können Personen abschließen, die kein eigenes Fahrzeug haben. Die anderen Angebote schließen den Versicherungsschutz für ein Fahrzeug ein. Den größten Rundum-Schutz für relativ wenig Geld bietet der Verkehrsrechtsschutz für die Familie: Er schützt bei Rechtsstreitigkeiten nicht nur den Versicherungsnehmer selbst, sondern auch die anderen Familienmitglieder – egal, ob sie mit im Auto sitzen oder als Fußgänger, Radfahrer oder Fahrgast im Straßenverkehr unterwegs sind.

Rechtsschutz – auch ohne Auto

Mit einer Fahrer-Rechtsschutzversicherung ist der Kunde als Fahrer eines jeden fremden Fahrzeugs versichert – egal, ob es gemietet oder von einem Freund geliehen ist. Der Versicherte ist auch als Fußgänger oder Radfahrer geschützt oder wenn er mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist. Einen Nachteil hat der Fahrer-Rechtsschutz jedoch: Streit im Vertrags- und Sachenrecht schließen viele Versicherer aus. Gerade das kann ein Haken sein, wenn Versicherte Autos mieten oder beispielsweise Carsharing nutzen. Von den empfehlenswerten Tarifen bieten nur der ADAC und die Arag Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht auch bei ihren Fahrer-Rechtsschutz-Tarifen.

Empfehlenswerte Tarife in der interaktiven Tabelle

Nach dem Klick auf „Testergebnisse freischalten“ erhalten Sie den vollständigen Artikel aus der Juli-Ausgabe von Finanztest als PDF-Dokument zum Herunterladen und als Online-Artikel. Hier finden Sie die 29 empfehlenswerten Tarife, eine Tabelle „Wann der Verkehrsrechtsschutz greift“ und Hinweise auf häufige Fallstricke im Kleingedruckten. Darüber hinaus können Sie eine interaktive Tabelle mit insgesamt 88 geprüften Angeboten nutzen. Hier können Sie selbst wählen, was Ihnen beim Verkehrsrechtsschutz wichtig ist und Ihren individuellen Testsieger ermitteln. Die Tabelle stellt sich nach Ihren Suchkriterien zusammen. Das Freischalten kostet 2,50 Euro. Wenn Sie nur die Bewertungen eines einzelnen Tarifs sehen möchten, können Sie einen Tarif auch einzeln für einen Euro freischalten.

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