Trinkwassersprudler: Hohe Keimbelastung

Trinkwassersprudler Meldung

test 07/2006

An 60 verschiedenen gebrauchten Trinkwassersprudlern ermittelte das Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene der Uni Freiburg Keimzahlen, die extrem über den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung und der Mineral- und Tafelwasserverordnung lagen. Die am häufigsten gefundenen Mikro­organismen waren Spross- und Schimmelpilze und Corynebakterien. Das Ins­titut warnt: Die Keime können bei stark abwehrgeschwächten Patienten lebensbedrohliche Infektionen hervorrufen. Die Flaschen dürften laut Anbieter meist nur mit lauwarmem Wasser gespült werden. Dadurch entstehe ein Biofilm auf der Innenseite der Flaschen – ein günstiger Nährboden für Keime.

Tipp: Flaschen der Sprudler regelmäßig reinigen – mindestens ein- bis zweimal pro Woche – gründlich mit Flaschenbürste und Spülmittel. Gewinde und Deckel nicht vergessen. Falls Sie Geschmackskonzentrate verwenden, Flaschen nach jedem Benutzen säubern: Der enthaltene Zucker gibt Keimen Nahrung. Trinken Sie deshalb auch nicht direkt aus den Flaschen. Auch die Geräte entsprechend den Gebrauchsanleitungen regelmäßig reinigen.

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