12.10.2012

Themenpaket Impfen: Was Kinder, Erwachsene und Reisende brauchen

Themenpaket Impfen Special

In Deutsch­land gibt es keine Impf­pflicht – und vieles abzu­wägen. Allein für Kinder werden derzeit 13 Stan­dard­impfungen empfohlen. Das Themenpaket Impfen der Stiftung Warentest klärt, welche Impfungen für Kinder, Erwachsene und Reisende sinn­voll sind. Dazu enthält es Impf­kalender für Kinder und Erwachsene, Fragen und Antworten aus dem Experten-Chat, Infos, welche Krankenkassen Kosten für Reiseimpfungen über­nehmen, und die Auswertung der Umfrage Impfen mit mehr als 10 000 Teilnehmern.

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Special Themenpaket Impfen 12.10.2012
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Heftige Kontroversen

Impfen oder nicht impfen? Das steht jedem frei. In Deutsch­land gibt es keine Impf­pflicht, und unter Ärzten wie Patienten laufen seit Langem emotionale und hitzige Debatten zum Thema. Befür­worter halten Impfungen für eine wichtige Waffe gegen Infektions­krankheiten. Kritiker zweifeln an der Wirk­samkeit und Verträglich­keit. Beide Seiten stehen einander unver­söhnlich gegen­über und dazwischen jene, die Nutzen und Risiken der einzelnen Schutz­impfungen ausgewogen diskutieren möchten. Viele Verbraucher fühlen sich von den Kontroversen verunsichert.

Sinn­voller Schutz für Kinder, Erwachsene und Reisende

Die Stiftung Warentest möchte Klarheit schaffen. Deshalb hat ein Experten­kreis aktuelle Daten ausgewertet und daraus abge­leitet, welche Impfungen für Kinder, Erwachsene und Reisende sinn­voll sind. Dabei ging es um die Wirk­samkeit und Sicherheit der Impfungen – und um die Risiken der zugehörigen Krankheiten. Die Ergeb­nisse sind als drei­teilige Serie in test erschienen. Alle drei Teile der Serie Impfen sowie viele Zusatz­infos hat die Stiftung Warentest nun für Sie im Themenpaket Impfen (PDF, 36 Seiten) zusammen­gestellt:

Titel und Inhaltsverzeichnis zum Download

Neben­wirkungen von Impfungen melden

Nach Veröffent­lichung der Impf­serie ist etwas Wichtiges passiert: Verbraucher können mögliche Neben­wirkungen von Impf­stoffen – und auch von Medikamenten – ab sofort direkt bei den zuständigen Behörden melden. Dazu entwickelten das Paul-Ehrlich-Institut (Pei) für Impf­stoffe und das Bundes­institut für Arznei­mittel und Medizin­produkte (Bfarm) ein Internetportal. Es ging Anfang Oktober in die Test­phase – und steht seither allen offen. Hier können Verbraucher ein spezielles Meldeformular online ausfüllen und absenden. Dazu müssen sie Kontakt­daten angeben, die die Behörden vertraulich behandeln. Hintergrund des Portals ist eine neue EU-Richt­linie zur besseren Arznei­mittel­sicherheit. Bisher meldeten vor allem Ärzte, Apotheker und Pharmafirmen Neben­wirkungen. Wenn sich auch Patienten beteiligen, erhalten die Behörden mehr und aussagekräftigere Daten. Das wiederum kann zum Beispiel Aufschluss liefern über bisher unbe­kannte Neben­wirkungen – und den Schutz der Patienten verbessern.

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