So testet die Stiftung Warentest
Informationen für Tagesgeldkonten
Finanztest hat rund 90 Banken nach ihren Angeboten für Tagesgeld befragt. Die Stichprobe umfasst alle Großbanken, überregionale und bundesweite Privatbanken sowie in- und ausländische Direktbanken. Regionale Genossenschaftsbanken und Sparkassen sind nicht berücksichtigt.
In der Tabelle stehen nur Angebote ohne einmalige oder laufende Kosten, wie etwa Kontoführungsgebühren oder Porto. Auch die Rücküberweisung auf das Referenzkonto darf nichts kosten. Das Angebot darf außerdem nicht an Bedingungen wie ein kostenpflichtiges Depot, ein Girokonto mit Nebenbedingungen oder an den Kauf von Wertpapieren gekoppelt sein. Auch Kreditkarten mit Guthabenverzinsung werden in dieser regelmäßigen Zinsenuntersuchung nicht erfasst.
Zins
Bei Tagesgeldkonten werden nur Angebote in die Tabelle aufgenommen, deren Zins für Anlagebeträge von mindestens 20 000 Euro gilt.
Einlagensicherung
Alle Banken mit einer eingeschränkten Einlagensicherung sind gekennzeichnet. Für sie gelten im Fall einer Insolvenz niedrigere Sicherungsgrenzen ab 100 000 Euro (siehe Tabelle Einlagensicherung).
Mindestanlage
Es werden alle Konditionen für Mindestanlagesummen bis 100 000 Euro berücksichtigt. Unter Flexibilitätsgesichtspunkten sollten Anleger Tagesgeldkonten bevorzugen, bei denen kein oder ein geringer Mindestanlagebetrag gefordert wird.
Steuer
Bei allen Angeboten werden die Zinsen mindestens jährlich gutgeschrieben und dann auch steuerlich wirksam.
Messung der Ertragsstärke
Die Zinsen werden bei Tagesgeldkonten unterschiedlich häufig gutgeschrieben – jährlich, vierteljährlich oder monatlich. Dies hat Auswirkung auf die Ertragsstärke. Verglichen werden können die Angebote deshalb nur über den effektiven Zins pro Jahr (Rendite pro Jahr). Bei jährlicher Gutschrift sind nominaler Zins und effektiver Zins identisch, zum Beispiel 3 Prozent pro Jahr. Werden die Zinsen jedoch monatlich gutgeschrieben, steigt der effektive Zins auf 3,04 Prozent (Zinseszinseffekt). In der Tabelle finden Sie deshalb neben dem von den Anbietern genannten nominalen auch den errechneten effektiven Zins pro Jahr.
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