10.06.2013

Tages­geld: Die besten Zinsen

So testet die Stiftung Warentest

Informationen für Tages­geld­konten

Finanztest hat rund 90 Banken nach ihren Angeboten für Tages­geld befragt. Die Stich­probe umfasst alle Groß­banken, über­regionale und bundes­weite Privatbanken sowie in- und ausländische Direkt­banken. Regionale Genossen­schafts­banken und Sparkassen sind nicht berück­sichtigt.

In der Tabelle stehen nur Angebote ohne einmalige oder laufende Kosten, wie etwa Konto­führungs­gebühren oder Porto. Auch die Rück­über­weisung auf das Referenz­konto darf nichts kosten. Das Angebot darf außerdem nicht an Bedingungen wie ein kosten­pflichtiges Depot, ein Giro­konto mit Neben­bedingungen oder an den Kauf von Wert­papieren gekoppelt sein. Auch Kreditkarten mit Guthaben­verzinsung werden in dieser regel­mäßigen Zinsen­unter­suchung nicht erfasst.

Zins

Bei Tages­geld­konten werden nur Angebote in die Tabelle aufgenommen, deren Zins für Anla­gebeträge von mindestens 20 000 Euro gilt.

Einlagensicherung

Alle Banken mit einer einge­schränkten Einlagensicherung sind gekenn­zeichnet. Für sie gelten im Fall einer Insolvenz nied­rigere Sicherungs­grenzen ab 100 000 Euro (siehe Tabelle Einlagensicherung).

Mindest­anlage

Es werden alle Konditionen für Mindest­anlagesummen bis 100 000 Euro berück­sichtigt. Unter Flexibilitäts­gesichts­punkten sollten Anleger Tages­geld­konten bevor­zugen, bei denen kein oder ein geringer Mindest­anlagebetrag gefordert wird.

Steuer

Bei allen Angeboten werden die Zinsen mindestens jähr­lich gutgeschrieben und dann auch steuerlich wirk­sam.

Messung der Ertrags­stärke

Die Zinsen werden bei Tages­geld­konten unterschiedlich häufig gutgeschrieben – jähr­lich, vierteljähr­lich oder monatlich. Dies hat Auswirkung auf die Ertrags­stärke. Verglichen werden können die Angebote deshalb nur über den effektiven Zins pro Jahr (Rendite pro Jahr). Bei jähr­licher Gutschrift sind nominaler Zins und effektiver Zins identisch, zum Beispiel 3 Prozent pro Jahr. Werden die Zinsen jedoch monatlich gutgeschrieben, steigt der effektive Zins auf 3,04 Prozent (Zinseszins­effekt). In der Tabelle finden Sie deshalb neben dem von den Anbietern genannten nominalen auch den errechneten effektiven Zins pro Jahr.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Tabelle: So funk­tioniert die Einlagensicherung für Anleger in Deutsch­land

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Test Tages­geld Stand der Daten: 05.06.2013
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