24.11.2011

Tablet-Rechner: Einer besser als das iPad

Tablet-Rechner Test

Das erste iPad von Apple war zum Start praktisch konkurrenzlos. Inzwischen ist die Auswahl an Tablet-Rechnern groß. Gut schneiden neben dem aktuellen iPad 2 nur Tablets mit Android-Betriebs­system ab. Das Samsung Galaxy Tab 10.1 ist sogar etwas besser als das iPad 2 – doch Samsung darf es hier derzeit nicht verkaufen. Große Unter­schiede gibt es bei Displays und Akku­lauf­zeiten.

Tests von diesen und vielen weiteren Tablets finden Sie im ProduktfinderTablets.

Tablet-Computer 12/2011 - 22,4 bis 25,6 cm (8,8 bis 10,1 Zoll) Bild­schirm­dia­gonale

  • Acer Iconia Tab A500 32 GB
  • Apple iPad 2 64 GB 3G
  • Asus Eee Pad Trans­former TF101 32 GB
  • Fujitsu Stylistic Q550 62 GB 3G
  • Lenovo ThinkPad Tablet 64 GB 3G
  • LG V900 Optimus Pad
  • Motorola Xoom
  • MSI Wind­Pad 110W-232G
  • Samsung Galaxy Tab 10.1
  • Sony Tablet S 16 GB
  • Toshiba AT100-100

Tablet-Computer 12/2011 - 17,8 cm (7,0 Zoll) Bild­schirm­dia­gonale

  • Black­berry Playbook 64 GB
  • Dell Streak 7 3G
  • HTC Flyer 32 GB 3G

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Test Tablet-Rechner test 12/2011
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14 Tablets im Vergleichs­test

Als Apple sein erstes iPad vorstellte, reagierten manche Experten und Kunden etwas ratlos: Hübsch sah es aus – aber wozu war es gut? Inzwischen haben sich die flachen Tablet-Rechner zu einem echten Verkaufs­schlager gemausert. Die hand­lichen Touchs­creen-Rechner sind einfach prima, um gemütlich auf der Couch im Netz zu surfen, unterwegs Videos anzu­sehen oder seine Urlaubs­fotos vorzuführen. Längst hat das iPad Konkurrenz bekommen. Die Tester haben 14 Tablets geprüft: 11 mit großem und 3 mit kleinerem Display. An Betriebs­systemen sind neben Apples iOS und Googles Android auch das PC-System Wind­ows 7 und ein Tablet-System des Black­berry-Anbieters RIM vertreten.

Black­berry und Wind­ows eher für Spezialisten

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Im Test schneiden neben dem iPad jedoch nur Tablets mit Android-System gut ab. Das Black­berry-Tablet-System hat in seiner derzeitigen Version selt­same Lücken: Für wichtige Funk­tionen wie E-Mail und Kalender muss der Nutzer sein Tablet per Funk mit einem Black­berry-Handy verbinden. Damit sind Black­berry-Tablets nur für Besitzer entsprechender Handys interes­sant. Auch gibt es für das System vergleichs­weise wenige Apps. Zusatz-Software gibt es dagegen für Wind­ows 7 reichlich. Doch ist seine Nutz­eroberfläche einfach nicht gut zur Bedienung per Touchs­creen geeignet: Menüs und Bedien­elemente wie die virtuelle Tastatur sind zu fummelig. Damit empfehlen sich Wind­ows-Tablets haupt­sächlich für Nutzer, die spezielle Wind­ows-Programme einsetzen müssen, die für Touchs­creen-optimierte Systeme wie Android oder iOS nicht existieren.

Große Unterschiede bei Displays

Neben der Benutzerführung durch das Betriebs­system steht und fällt die Qualität eines Tablet-Rechners mit der des verbauten Bild­schirms. Hier hebt sich Samsungs Galaxy Tab 10.1 von Apples iPad 2 ab: Die Helligkeit ist bei ihm gleich­mäßiger verteilt, seine Auflösung höher, Texte stellt es schärfer dar. Noch etwas besser schneidet das Display des Wind­ows-Tablets von Fujitsu ab. Als einziges im Test ist es entspiegelt. Bei allen anderen kommt es bei ungüns­tigen Licht­verhält­nissen zu störenden Reflexionen. Das schwächste Display hat das kleine Dell Streak 7. Es ist zwar sehr hell, hat aber nur eine geringe Auflösung und einen kleinen Blick­winkel.

Akku­lauf­zeiten sehr unterschiedlich

Wichtig bei allen Mobilgeräten sind die Akku­lauf­zeiten. Hier liegt Apples iPad knapp vor dem Galaxy Tab: Beim Surfen im Internet schafft Apple über acht­einhalb, Samsung immerhin gut acht Stunden. Lenovo und MSI kommen nur auf etwa halb so viel. Das Dell-Tablet hält beim Surfen nicht einmal drei Stunden durch. Den Akku wechseln kann der Nutzer nur bei Fujitsu und Toshiba. Bei allen anderen ist er fest verbaut.

Der „verbotene“ Testsieger

Insgesamt schneidet im Test nur das Galaxy Pad 10.1 noch etwas besser ab als das Apple iPad 2. Doch hat Apple vor dem Land­gericht Düssel­dorf eine einst­weilige Verfügung erwirkt, die Samsung verbietet, sein Tablet in Deutsch­land zu vertreiben. Der Vorwurf: Samsungs Tablet sehe dem von Apple zu ähnlich. Diese Verfügung gilt allerdings nur für Samsung selbst. Über andere Händler ist das Tablet auch in Deutsch­land erhältlich.

Chat: Tablet-Rechner

Die test-Experten Kirstin Wohl­fart und Michael Wolf beant­worteten Ihre Fragen im Chat auf test.de: Fragen und Antworten des Chats.

[Update 28.11.2011] test.de hat inzwischen auch den Nach­folger des Testsiegers, das Galaxy Pad 10.1N im Schnell­test gehabt: Das ist neu beim Nachfolger

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