12.10.2012

Studien­beginn: Gut leben im Studium

Bafög und Studien­kredite

Wer von den Eltern keine Unterstüt­zung erhält, kann Bafög beantragen. Klappt es nicht mit dem Bafög, gibt es noch anderen Möglich­keiten, etwa Stipendien oder Studien­kredite.

Bafög

Unabhängig von der Höhe des Bafög-Satzes gilt: Die eine Hälfte des Bafögs ist ein Zuschuss, die andere ein zins­loses Darlehen vom Staat. Fünf Jahre nach Ende der Förderungs­höchst­dauer müssen Ex-Studenten mit der Tilgung beginnen. Wer Bafög bekommen will, darf noch keine geförderte Ausbildung abge­schlossen haben und nicht älter als 30 Jahre sein. Bei Master­studiengängen gilt die neue Alters­höchst­grenze von 35 Jahren. Ist der Antrag bewil­ligt, bekommt der Studierende je nach Einkommen der Eltern bis zu 670 Euro im Monat inner­halb der Regel­studien­zeit (inklusive Zuschläge für die Kranken- und Pflege­versicherung). Vorsicht bei Neben­verdiensten: Wer monatlich etwas dazu verdient, bekommt unter Umständen weniger Bafög.

Tipp. Stellen Sie auf jeden Fall einen Antrag. Viele Studenten, die einen Anspruch hätten, rufen ihr Geld nicht ab. Das Bafög-Amt Ihres Studenten­werks hilft beim Ausfüllen der Anträge. Den Antrag und weitere Informationen finden Sie unter www.das-neue-bafoeg.de.

Stipendien

Eltern und Bafög-Amt sind längst nicht die einzigen Möglich­keiten für Studierende, günstig an Geld zu kommen. Stipendien gibts von Parteien, Kirchen, staatlichen Stellen oder privaten Stiftungen. Das Geld müssen die Geförderten später nicht zurück­zahlen. Ein Stipendium bekommen nicht nur Hoch­begabte. Oft gibt politisches oder soziales Engagement den Ausschlag. Ein über­durch­schnitt­liches Abitur­zeugnis gehört dennoch dazu, und meist ist ein Gutachten von einem Professor Voraus­setzung. Wie beim Bafög berechnet sich der monatliche Förderbetrag in der Regel nach dem Einkommen der Eltern. Wichtig für Bafög-Empfänger: Bei begabungs- und leistungs­abhängigen Stipendien bleiben monatlich bis zu 300 Euro anrechnungs­frei. Bei Stipendien, die nicht monatlich gezahlt werden, erfolgt die Umrechnung auf den Monats­durch­schnitt.

Tipp: Informationen zu einzelnen Stipendien­typen sowie Ansprech­partner und Adressen gibt es im kostenlosen Online-Special Stipendien auf test.de.

Studien­kredite

Ein Studien­kredit bietet sich an, wenn für den Neben­job keine Zeit bleibt oder die Bafög-Unterstüt­zung nicht ausreicht. Das gesamte Studium auf Pump zu finanzieren ist dagegen zu teuer. Studenten sollten aber nicht das erst­beste Angebot wählen: Wie der Test von Finanztest zeigt, liegen zwischen dem teuersten und dem güns­tigsten Kredit 2 861 Euro Schulden, wenn das Studium über drei Jahre finanziert wird.

Tipp: Weitere Infos und Angebote von 72 Banken liefert der Test Studienkredite. Er zeigt die Konditionen für drei Modell­fälle (Studium, Examen, Studien­gebühr) und sagt, worauf Studenten vor dem Abschluss achten sollten.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Wenn Eltern zahlen

Jetzt freischalten

Special Studien­beginn 12.10.2012
3,00 €
Sie erhalten den kompletten Artikel (inkl. PDF, 87 Seiten).

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7 € pro Monat oder 50 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben
  • Diesen Artikel per Kreditkarte kaufen.
  • Diesen Artikel per PayPal kaufen.
  • Diesen Artikel per Handy kaufen.
  • Spar-Guthaben
  • Gutschein einlösen
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 10 Prozent ihres Etats als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. Nutzer finden das hilfreich.

Kommentare (0)

weitere Kommentare anzeigen

Alle Kommentare anzeigen

Schreiben Sie bitte einen Kommentar

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Jetzt einloggen oder Neu registrieren.
Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice