25.01.2013

Staubsauger: 59 Bodenstaubsauger im Test

Was gute Sauger leisten

Die Tests zeigen: Nur wenn die Gesamt­konstruktion des Staubsaugers stimmt, ist ein Gerät wirk­lich gut.

Das Zusammen­spiel ist wichtig

Ein Staubsauger ist nur so gut wie seine Düse. Wenn die Düse den Staub nicht richtig einfängt, nutzt der beste Staubsauger wenig. Neben der Düse zählen natürlich die Saug­leistung, das Filter­system und die Bauweise des Geräts. So muss zum Beispiel das Gehäuse dicht sein, sonst bringt der beste Filter nichts. Alle Komponenten des Geräts müssen perfekt aufeinander abge­stimmt sein. Nur dann saugt der Sauger gut.

Wichtig ist, was hinten raus kommt

Vorne rein, hinten raus - aber sauber bitte. Staubsauger sollten Dreck und Schad­stoffe schlu­cken und saubere Abluft heraus­pusten. Staubrück­halte­vermögen nennen das die Experten. Das ist vor allem für Allergiker wichtig. Sie sollten deshalb ein Modell mit sehr gutem Staubrück­halte­vermögen wählen. Allerdings gilt: Wer saugt, wirbelt immer Staub auf – für stark allergische Menschen zu viel. Hier hilft nur: Andere saugen lassen.
Lesen Sie mehr: Tipps
Direkt zur Tabelle: Staubsauger mit sehr gutem Staubrückhaltevermögen
(In der Über­schrift sehen Sie die Anzahl der Staubsauger mit sehr gutem Staubrück­halte­vermögen. Die Ergeb­nisse sehen Sie erst nach dem Einkauf der Daten­bank)

Energiesparen ist in

Über Jahre hinweg protzten Anbieter mit den Watt­zahlen ihrer Staubsauger. Angesichts steigender Strom­preise ist Energiesparen nun auch hier angesagt - zumindest bei den teureren Modellen ab 150 Euro. In dieser Preisklasse greifen die Kunden vermehrt zu Geräten mit vergleichs­weise nied­riger Leistungs­aufnahme. Staubsauger mit 2 000 Watt und mehr sind in dieser Preisklasse out. Und die Test bestätigen: 1 200 Watt reichen aus, damit ein guter Staubsauger Krümel, Haare oder Staub problemlos entfernt. Die Modelle im Produktfinder kommen mit höchs­tens 1 600 Watt aus. Das ist erfreulich: Denn viel Watt verbraucht viel – nämlich Strom. Das geht ins Geld, belastet die Umwelt und ist über­flüssig.

Saugen und reinigen leicht gemacht

Beim Staubsauger sollte alles leicht von der Hand gehen: Rohre verstellen, Saug­leistung regulieren oder Düsen anste­cken. Auch sollten sich Staubbeutel, Abluft- und Motorfilter einfach wechseln, die Staubbox gut reinigen lassen. Nicht zu vergessen, die Bequemlich­keit beim Saugen selbst. Wie leicht lassen sich etwa Düsen über Böden schieben oder auf Pols­tern und Treppen manövrieren. Der Test­ergeb­nisse im Produktfinder informieren auch darüber.

Sauger im Härtetest

Der Alltag für Staubsauger ist hart, der Test der Stiftung Warentest auch. Wenn auch nicht ein Leben lang, gut zehn Jahre sollte ein Gerät schon halten. Die Stiftung Warentest simuliert den Alltag: Insgesamt 600 Stunden muss ein Staubsauger­motor durch­halten. Trotz Ruhe­pausen zwischen­durch – für den Panasonic MC-CG881 und den Solac zu viel. Sie geben früh­zeitig auf: Motorschaden. Weiter gehts mit den Saugdüsen: Sie müssen 1 200 Stürze aus 80 Zenti­metern Höhe über­stehen. Fazit: leicht demoliert, aber gut über­standen. Ausdauer beweisen auch die auto­matischen Kabel­rollen. Sie über­stehen 6 000 Züge.
Lesen Sie mehr: So testet die Stiftung Warentest

Lesen Sie auf der nächsten Seite: So finden Sie Ihren Sauger

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