Was gute Sauger leisten
Die Tests zeigen: Nur wenn die Gesamtkonstruktion des Staubsaugers stimmt, ist ein Gerät wirklich gut.
Testergebnisse für Staubsauger
Das Zusammenspiel ist wichtig
Ein Staubsauger ist nur so gut wie seine Düse. Wenn die Düse den Staub nicht richtig einfängt, nutzt der beste Staubsauger wenig. Neben der Düse zählen natürlich die Saugleistung, das Filtersystem und die Bauweise des Geräts. So muss zum Beispiel das Gehäuse dicht sein, sonst bringt der beste Filter nichts. Alle Komponenten des Geräts müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein. Nur dann saugt der Sauger gut.
Wichtig ist, was hinten raus kommt
Vorne rein, hinten raus - aber sauber bitte. Staubsauger sollten Dreck und Schadstoffe schlucken und saubere Abluft herauspusten. Staubrückhaltevermögen nennen das die Experten. Das ist vor allem für Allergiker wichtig. Sie sollten deshalb ein Modell mit sehr gutem Staubrückhaltevermögen wählen. Allerdings gilt: Wer saugt, wirbelt immer Staub auf – für stark allergische Menschen zu viel. Hier hilft nur: Andere saugen lassen.
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Direkt zur Tabelle: Staubsauger mit sehr gutem Staubrückhaltevermögen
(In der Überschrift sehen Sie die Anzahl der Staubsauger mit sehr gutem Staubrückhaltevermögen. Die Ergebnisse sehen Sie erst nach dem Einkauf der Datenbank)
Energiesparen ist in
Über Jahre hinweg protzten Anbieter mit den Wattzahlen ihrer Staubsauger. Angesichts steigender Strompreise ist Energiesparen nun auch hier angesagt - zumindest bei den teureren Modellen ab 150 Euro. In dieser Preisklasse greifen die Kunden vermehrt zu Geräten mit vergleichsweise niedriger Leistungsaufnahme. Staubsauger mit 2 000 Watt und mehr sind in dieser Preisklasse out. Und die Test bestätigen: 1 200 Watt reichen aus, damit ein guter Staubsauger Krümel, Haare oder Staub problemlos entfernt. Die Modelle im Produktfinder kommen mit höchstens 1 600 Watt aus. Das ist erfreulich: Denn viel Watt verbraucht viel – nämlich Strom. Das geht ins Geld, belastet die Umwelt und ist überflüssig.
Saugen und reinigen leicht gemacht
Beim Staubsauger sollte alles leicht von der Hand gehen: Rohre verstellen, Saugleistung regulieren oder Düsen anstecken. Auch sollten sich Staubbeutel, Abluft- und Motorfilter einfach wechseln, die Staubbox gut reinigen lassen. Nicht zu vergessen, die Bequemlichkeit beim Saugen selbst. Wie leicht lassen sich etwa Düsen über Böden schieben oder auf Polstern und Treppen manövrieren. Der Testergebnisse im Produktfinder informieren auch darüber.
Sauger im Härtetest
Der Alltag für Staubsauger ist hart, der Test der Stiftung Warentest auch. Wenn auch nicht ein Leben lang, gut zehn Jahre sollte ein Gerät schon halten. Die Stiftung Warentest simuliert den Alltag: Insgesamt 600 Stunden muss ein Staubsaugermotor durchhalten. Trotz Ruhepausen zwischendurch – für den Panasonic MC-CG881 und den Solac zu viel. Sie geben frühzeitig auf: Motorschaden. Weiter gehts mit den Saugdüsen: Sie müssen 1 200 Stürze aus 80 Zentimetern Höhe überstehen. Fazit: leicht demoliert, aber gut überstanden. Ausdauer beweisen auch die automatischen Kabelrollen. Sie überstehen 6 000 Züge.
Lesen Sie mehr: So testet die Stiftung Warentest
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