30.08.2012

Energiespar­lampen in Kerzenform: Sechs strahlende Testsieger

Tipps

  • Für jeden Zweck die Richtige. Keine Angst vor der Qual der Wahl. Nutzen Sie das immer breitere Sortiment für individuelle Beleuchtungs­lösungen.
  • Decken­leuchten in Wohn­räumen. Hier brennen die Lampen täglich oft viele Stunden lang. Entsprechend groß ist das Stromspar­potenzial. Verwenden Sie hier die guten LED- oder die guten Kompakt­leucht­stoff­lampen aus früheren Tests. Sie finden Sie in der vollständigen Fassung des Tests.
  • Schlaf­zimmer. Wählen Sie hier Lampen mit warmweißer Licht­farbe (etwa 2 500 bis 3 000 Kelvin). Kälteres Licht mit höherem Blau­anteil könnte den Schlafrythmus stören. Die Farb­temperatur der „Comfort light“- Lampen von Osram ist mit 2 500 Kelvin sogar besonders warmweiß.
  • Gemütliche Ecken. In gewissen Stunden könnte Kuschellicht nützlich sein. Einige LED- und alle Halogenglüh­lampen sind dimm­bar.
  • Buntes. Wo die farb­getreue Wieder­gabe insbesondere von Rottönen wichtig ist, sind Halogenglüh­lampen die erste Wahl. Etwa wenn Sie Gemälde oder wert­volle Teppiche ins rechte Licht rücken möchten. Auch rote Paprika am Esstisch wirkt so natürlicher. Auch einige LED im Test liefern ein Licht mit sehr guter Farb­wieder­gabe.
  • Haus­nummern. Die Haus­nummer muss auch bei Dunkelheit leicht erkenn­bar sein. LED-Lampen leuchten bei Kälte besonders hell und effizient. Alle LED-Lampen mit gutem test-Qualitäts­urteil eignen sich dafür hervorragend.
  • Außenbe­leuchtung. Auch als Orientierungs­lichter in Garten­leuchten oder Laternen rund ums Haus sind die guten LED-Lampen ebenfalls prima geeignet. Wenn Sie preisgüns­tige Kompakt­leucht­stoff­lampen in Außen­leuchten schrauben möchten, sollten Sie deren Kälteempfindlich­keit beachten. Bei winterlichem Kalt­start benötigt diese Lampen mitunter relativ lange, um endlich ihre volle Helligkeit zu verbreiten. Deshalb eignen sie sich eher für die nächt­liche Dauer­beleuchtung.
  • Bewegungs­melder. Hier sind Lampen gefragt, die nach dem Einschalten schnell ihre volle Helligkeit erreichen. Die geprüften Kompakt­leucht­stoff­lampen in Kerzenform sind für diesen Zweck wenig oder gar nicht geeignet. LED- und Halogenglüh­lampen hingegen sind sofort hell. Vor dem Kauf sollten Sie abschätzen, wie oft und lange der Bewegungs­melder das Licht einschalten wird. Je häufiger, desto eher lohnt sich die Anschaffung einer teuren LED-Lampe. Wenn aber das Licht im Durch­schnitt nur wenige Minuten am Tag brennen wird, sollten sie hier auf Halogenglüh­lampen setzen.
  • Treppen. Auch hier ist – schon aus Sicher­heits­gründen – sofortige Helligkeit gefordert.
  • Keller und Kammern. Wo das Licht nur sehr selten und kurz an ist, können Sie alte Glühbirnen aufbrauchen.
  • Queck­silber. Wenn eine Kompakt­leucht­stoff­lampe kaputt geht, kann giftiges Queck­silber in die Raum­luft gelangen. Aber keine Panik. Die Mess­ergeb­nisse der Stiftung Warentest tragen zur Versachlichung des Themas bei: Die in der Lampe steckende Queck­silber­menge ist mit etwa einem Milligramm sehr gering. Außerdem liegt dieses Queck­silber bei den getesteten Kerzen­lampen nicht in flüssiger Form vor, sondern als festes Amalgam. Die daraus bei Bruch resultierende Queck­silber­konzentration in der Raum­luft liegt unter­halb des Richt­werts für dauer­haft tolerier­bare Belastung. Vorsichts­halber sollten Sie im Falle eines Lampenbruchs aber die Fenster weit öffnen und alle sicht­baren Lampenreste gründlich zusammenkehren (zum Beispiel mit Hilfe von Papier oder Pappe) und außer­halb der Wohnung in der Hausmüll­tonne entsorgen. Anschließend sorgfältig – ebenfalls bei geöff­netem Fenster – mit dem Staubsauger (vor allem auf Teppichen und in Fugen und Ritzen) letzte Reste beseitigen. Den Staubsaugerbeutel direkt anschließend ebenfalls in der Hausmüll­tonne entsorgen.

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Test Energiespar­lampen in Kerzenform test 09/2012
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