06.10.2011

Soziale Netzwerke und Datenschutz: Was Facebook alles erfährt

Soziale Netzwerke und Datenschutz Meldung

Schleswig Holsteins Datenschutzbeauftragter macht Druck. Firmen und Behörden in seinem Bundesland sollen „Gefällt mir“- Knöpfe von ihren Webseiten und ihre Fanseiten bei Facebook löschen. Jetzt hat der Datenschützer erste Verwaltungsverfahren gehen Firmen und Behörden seines Bundeslandes eingeleitet.

Kommentare (16)

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Wiki68 schrieb am 16.11.2011 um 21:18 Uhr:

"Gefällt mir" braucht nicht geclickt werden!!!

Der Facebook-Button wird als IFRAME geladen, was die gleiche Wirkung wie anklicken hat. Denn dadurch werden diverse Scripts ausgeführt und Cookies auf dem Nutzerrechner installiert. Sind bereits weitere Cookies von Facebook vorhanden, können deren Informationen auch ausgelesen und weiter gegeben werden. Außerdem werden Mausbewegungen, die über dem Butten stattfinden, gemeldet, obwohl dieser gar nicht gedrückt wurde (sieht man auch am Farbwechsel des Buttons) Diese Benutzeraktion löst dann andere Scripts aus, die weitere Daten an Facebook senden. Besonders bei langsameren Rechnern fällt durch höhere Downloadzeiten das höhere Datenvolumen beim Laden von Seiten mit dem Button auf. Hat man vielleicht für die Facebook-Homepage einen eigenen Stil installiert (z.B. mit Firefox und Stylish) sieht man diesen auch als Hintergrund im "Gefällt mir"-Button und der Download der Homepage dauert noch länger. Also werden nicht nur Tonnen weise Daten gesammelt sondern das Web auch unnötig zugemüllt.

Kommentar von Wiki68 vom 16.11.2011 um 21:02 Uhr wurde vom Autor gelöscht.

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PC-Flüsterer schrieb am 08.09.2011 um 13:48 Uhr:

Fakten!

Aha. "Es geht alleine darum, was Facebook damit macht." Gut, dem kann ich beitreten. Frage: Wer *weiß* denn, was Facebook mit den Möglichkeiten macht? Ich jedenfalls nicht. Ich halte  mich an folgende Fakten: 1. Der 'Like' Button ermöglicht umfangreiches User-Tracking. 2. Herr Zuckerberg hat mehrfach durch Taten und durch Worte deutlich gemacht, was er von Privatsphäre hält, nämlich nichts. 3. Facebook hat sich bitterlich beschwert über die Ansätze, das Tracking des Like-Buttons zu verhindern http://www.heise.de/newsticker/meldung/Facebook-vs-Datenschuetzer-Streit-um-Like-Button-geht-weiter-1338660.html und sogar gedroht und juristische Keulen geschwungen. Weshalb wohl? - Wenn ich jetzt eins und eins zusammenzähle, kommt für mich heraus: Selbstverständlich nutzt Facebook alle technischen Möglichkeiten für User-Tracking auch aus. Daran gibt es für mich keinerlei Zweifel, auch wenn der Wolf aktuell Kreide gefressen hat (s. obige Meldung). 
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Jan.Dark schrieb am 01.09.2011 um 23:30 Uhr:

Verbot von Küchenmessern?

@PC-Flüsterer 
Es geht nicht daraum, was alles Möglich ist. Es geht alleine darum, was Facebook damit macht. Mein PC ist voll von Cookies. Auch von test.de. Ich will gar nicht wissen, was alles möglich ist. Man kann mit Küchenmessern auch Menschen töten. Trotzdem ist der Besitz erlaubt und die Nutzung in der Küche erlaubt, so lange man sie nicht in Körpern von lebenden Personen nutzt.
Das hysterische Gegackere vom ULD ist in hohem Maße unprofessionell und schadet dem Dastenschutz. Was hat den Facebook schlimmes mit den Cookies gemacht? Der ULD macht auf seiner Webiste Werbung für Cookie-Software. Der meint also auch man soll Cooies nuttzen, obwohl das BSI davor warnt.
Der ULD führt eine Hasskampagne gegen US-Unternehmen, ohne eine einzigen Beweis vorzulegen, dass Facebook oder Google irgendwas gemacht hätten, das Bürgern geschadet hätte. Er sit verwirrt.
In der Zwischenzeit bleibt die inländische Arbeit liegen. 
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PC-Flüsterer schrieb am 31.08.2011 um 12:19 Uhr:

Zustimmung und Klarstellung

Für alle, die die Initiative der Datenschützer für übertrieben halten, hier noch einmal das relevante Zitat aus der heise-Seite, die ich schon genannt hatte: 
"Auch wer nicht bei Facebook angemeldet ist, sendet auf Seiten mit aktiven Facebook-Elementen Daten an Facebook. So setzt Facebook bei jedem Aufruf der Web-Site ein Cookie mit einer Kennung wie E9dcTgVq3xnuDQAAFw47QTAZ,das zwei Jahre gültig ist. Da der Browser dieses Cookie bei jeder Verbindung mit einem Facebook-Server ungefragt mitschickt, könnte der Betreiber damit prinzipiell ein Profil erstellen, welche Web-Seiten der zu der Kennung gehörende Anwender aufgerufen hat. Und es wäre dann auch durchaus möglich, diese Kennung später – etwa beim späteren Anmelden bei Facebook – auch wieder einer Person zuzuordnen." 
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