18.08.2009

Sonderzahlungen: Mehr Elterngeld durch Überstunden

Sonderzahlungen Meldung

Immer wieder streiten sich Eltern und die Elterngeldstellen um Sonderzahlungen des Arbeitgebers. Das Elterngeld beträgt 67 Prozent des durchschnittlichen Nettoarbeitslohns aus den zwölf Monaten vor dem Monat der Geburt und hängt damit auch von Sonderzahlungen ab. Sie zählen aber nur, wenn sie zum regelmäßigen Lohn gehören.

Umsatzbeteiligung. Eine mehrfach im Jahr ausgezahlte Umsatzbeteiligung erhöht das Elterngeld (Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Az. L 12 EG 7/08; nicht rechtskräftig). Geklagt hatte eine Arbeitnehmerin aus der Immobilienbranche, die nur ein geringes Festgehalt, aber sechsmal im Jahr eine üppige Provision erhielt.

Überstundenlohn. Extra bezahlte Überstunden gehören nach den Lohnsteuer-Richtlinien des Bundesfinanzministeriums zum regelmäßigen Arbeitslohn und erhöhen somit das Elterngeld.

Weihnachtsgeld. Nicht zum regelmäßigen Arbeitslohn gehören Zahlungen wie das Weihnachtsgeld, einmalige Abfindungen, Jubiläumszuwendungen oder das dreizehnte Monatsgehalt.

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