28.02.2008

Solaranlagen: Die besten für warmes Wasser

Glossar

Absorberfläche: Sie liegt im Innern des Kollektors, besteht meist aus Kupfer (gute Wärmeleitfähigkeit) und wird von einer Wärmeträgerflüssigkeit durchströmt. Die dunkle Beschichtung wirkt selektiv: Sie absorbiert viel Sonnenenergie und minimiert die Abstrah­lung von Wärme. Zum Schutz des Absorbers dient die Abdeckung aus Spe­zialglas, die zugleich für einen – hier positiven – Treibhauseffekt sorgt. Rückseite und Ränder sind wärmege­dämmt.

Bereitschaftsteil: Oberer Bereich des Speichers, der sich über den Wärmeübertrager der Nachheizung erwär­men lässt – vor allem wenn die Sonne längere Zeit nicht geschienen hat. Die im Test ermittelte „mindestens nutzbare Warmwassermenge“ gibt einen Anhaltspunkt für dessen Größe.

Temperaturschichtung: Das im unteren Teil des Speichers solar erhitzte Trinkwasser strömt aufgrund seiner geringeren Dichte nach oben und bleibt dort. So ist der Speicher automatisch immer im oberen Bereich am wärmsten – dort wo das Wasser abgezapft wird.

Wärmeträgerflüssigkeit: Meist ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel, damit im Winter nichts einfriert. Wird im Absorber erwärmt, strömt dann durch gedämmte Rohre in den Wärmeübertrager („-tauscher“) unten im Speicher, um die Wärme dort auf das kältere Trinkwasser zu übertragen.

Warmwasserbedarf: Schwankt je nach Nutzerzahl und Verhalten. Im vierköpfigen Modellhaushalt rech­ne­ten wir mit 200 Litern (45 °C) pro Tag.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Testtabelle: Solaranlagen zur Warmwasserbereitung

Dieser Artikel ist hilfreich. Nutzer finden das hilfreich.

Kommentare (2)

weitere Kommentare anzeigen

Alle Kommentare anzeigen

Schreiben Sie bitte einen Kommentar

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Jetzt einloggen oder Neu registrieren.
Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice