11.01.2013

Skibrillen: Brillen für den schnellen Wechsel

Skibrillen Test

Skibrillen mit Wechsel­scheiben gibt es viele. Aber nur bei wenigen geht der Wechsel von der Schlecht- zur Schönwetter­scheibe wirk­lich fix. Der Test der Stiftung Warentest, durch­geführt von der österrei­chischen Part­ner­organisation VKI, zeigt: Schnell, einfach und sicher gelingt das nur mit dem Magnetsystem von Uvex. Auch Brillen der Tochterfirma Alpina sind damit ausgestattet. Uvex und Alpina liegen im Test mit Abstand vorn.

Skibrillen 01/2013

  • Adidas a184 ID2 pro
  • Alpina Panoma Mag­netic
  • Anon. m1.
  • Cébé Peak
  • Giro Mani­fest
  • GPR PL_X002
  • Head Stivot Race
  • Oakley Air­brake
  • Smith I/O
  • Smith I/OS
  • Tecno­Pro Kamaleon
  • Uvex Comanche take off
  • Uvex take off

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Test Skibrillen test 01/2013
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Viele Systeme – nur eins ist schnell und sicher

Abrupte Wetterum­schwünge sind in den Bergen keine Seltenheit. Die eben noch gleißende Sonne kann binnen Minuten hinter Wolken­bergen verschwinden. Wohl dem, der dann schnell zur passenden Scheibe wechseln kann. Die Brillen­konstrukteure haben mehrere Systeme für den Scheiben­wechsel entwickelt. Beim Magnetsystem von Uvex und Alpina bildet die Schlecht­wetterbrille mit einer fest einge­bauten hellen Scheibe die Basis. Für schönes Wetter nutzt der Skifahrer eine einfache dunkle Scheibe, die er bequem in der Jackentasche verstauen kann. Er fixiert sie mit einem Griff auf der Grund­scheibe, ohne die Brille abnehmen zu müssen. Kleine Magneten saugen die Scheibe förmlich an. Auch mit Hand­schuhen ist der Scheiben­wechsel kein Problem. Die Anon. m1. verfügt ebenfalls über ein Magnetsystem. Der Scheiben­wechsel ist bei ihr aber nicht so einfach wie bei Uvex. Die Anon-Scheiben muss der Skifahrer komplett austauschen, dafür muss er die Brille abnehmen. Außerdem besteht die Gefahr, dass er beim Wechseln die Anti-Fog-Beschichtung auf der Scheibeninnenseite beschädigt. Die Beschichtung soll ein Beschlagen verhindern.

Doppelscheibe muss komplett ausgewechselt werden

Bei den übrigen geprüften Modellen hält ein Klemm- oder Steck­mecha­nismus die Wechselscheibe. Meist müssen die Nutzer eine Doppelscheibe für Schönwetter oder Schlecht­wetter komplett aus- und einbauen. Das funk­tioniert nur mit abge­nommener Brille und meist nur ohne Hand­schuhe. Wer auf der Piste wechselt, riskiert eine Beschädigung der Anti-Fog-Beschichtung. Die erfüllt ihren Zweck übrigens bei allen getesteten Brillen tadellos. Die klobigen Doppelscheiben zu trans­portieren, ist allerdings nicht gerade bequem. Sie lassen sich oft nur schwer in der Jacke verstauen.

Brille und Helm müssen zusammenpassen

An den Seheigenschaften gibt es im Praxis­test wenig auszusetzen. Die Konturen auf der Piste sind gut zu erkennen, sowohl mit der Schön- als auch mit der Schlecht­wetterscheibe. Als besonders angenehm empfanden die Tester Brillen mit mehr­facher Schaum­stoff­auflage und zusätzlicher Fleece­schicht. Einen Nachteil muss der Träger aber in Kauf nehmen: Wenn Fleece nass geworden ist, dauert es lange, bis es trocknet. Und: Die Brille muss unbe­dingt zum Helm passen. Die Tester haben die Tauglich­keit an drei Skihelmen mit unterschiedlichen Befestigungs­systemen für das Trageband untersucht. Bei Cébé und Uvex take off harmoniert das Doppel sehr gut. Die Brillen von Giro und GPR hingegen können auf dem Helm leicht wegrutschen. Bei der GPR-Brille klaffte zudem ein Spalt zwischen Helm und Brille, durch den es unangenehm ziehen kann.

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