15.03.2013

Schulranzen: Viele Ranzen leuchten nicht

Schulranzen Test

Bis zur Einschulung im Sommer ist noch Zeit. Doch schon jetzt suchen Eltern nach dem passenden Ranzen. Damit die Kleinen auf der Straße gut zu sehen sind, müssen ihre Schulmappen grell leuchten – zu jeder Tages­zeit und bei jedem Wetter. Das schaffen viele nicht. Zehn Modelle der aktuellen Kollektion fallen im Test durch. Auto­fahrer können sie tags­über im Verkehr schlecht erkennen. Eltern sollten deshalb nur einen der acht guten, rundum sicheren Ranzen kaufen.

Schulranzen 03/2013 - Schulranzen

  • DerDieDas Fliegengewicht XS
  • Die Spiegelburg Ergo Style fluoreszierend
  • Ergobag E-12-Set-xx­
  • McNeill Ergo Light 912 Art.­-Nr. 9591
  • McNeill Ergo Light Compact Art.-Nr. 9563
  • McNeill Ergo Light Trekking
  • Sammies by Samsonite Optilight
  • Scout Buddy Basic
  • Scout Mega Basic
  • Scout Nano Basic
  • Step by Step Touch
  • Tatonka Starter Light

Schulranzen 03/2013 - Ähn­liche Schulranzen, die nicht der Schulranzennorm ent­sprechen (nur Sicherheit geprüft)

  • Die Spiegelburg Ergo Style
  • McNeill Ergo Light 912 Art.-Nr. ­9577
  • McNeill Ergo Light Compact Art.-Nr. 9560
  • Scout Buddy Style-Set
  • Scout Mega Style-Set
  • Scout Nano Style-Set

Kompletten Artikel freischalten

Test Schulranzen test 03/2013
Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle (inkl. PDF, 9 Seiten).

Dino, Einhorn, Monster Truck und Elfe reichen nicht

Jetzt kommen sie in die Geschäfte: Bunte Schulranzen für Jungen und Mädchen. Da locken Dinos, Einhörner, Monster Trucks und Elfen. Jedes Kind findet seinen Favoriten. Doch sicher sind die Ranzenmotive häufig nicht. Sie leuchten zu wenig. Das erhöht das Unfall­risiko auf dem Schulweg. Weil Auto­fahrer die Kleinen tags­über schlecht erkennen. Eltern wissen das häufig nicht. Sie wähnen sich auf der sicheren Seite, wenn sie ein Modell mit retroreflektierenden Streifen kaufen. Die Reflex­streifen funk­tionieren aber nur, wenn die Autos mit Licht fahren. Tags­über, bei Niesel­regen und in der Dämmerung müssen die Ranzen zusätzlich grell leuchten. Dafür sorgen fluoreszierende, orangefarbige Signalflächen.

Nur normgerechte Ranzen sind sicher

Wie ein rundum sicherer Schulranzen aussieht, legt die Norm DIN 58124 fest. Danach sollen 10 Prozent der Rück- und Seiten­flächen retroreflektieren: das Licht der Scheinwerfer bei Dunkelheit zurück­werfen. Das ist der Katzen­augen­effekt. Zusätzlich sollen mindestens 20 Prozent fluoreszieren: am Tag und in der Dämmerung weithin aufleuchten. Dafür sind kontrast­reiche, orangerote oder gelbe Flächen vorgesehen – mit hoher Leucht­kraft wie Warn­westen.

Gute und schlechte Ranzen heißen oft genauso

Eltern finden in den Geschäften häufig Ranzen ohne das komplette Sicher­heits­paket. Angeblich wollen Kunden nur modische Ranzen ohne fluoreszierendes Orange – sagen Anbieter. Das Problem: Eltern können sichere und unsichere Modelle schnell verwechseln. Die Ranzen heißen oft genauso, haben die gleichen Motive und kosten ähnlich viel. Das zeigt auch der Test. Sechs der acht guten Modelle haben unsichere „Geschwister“, darunter auch Modelle von Scout und McNeill. Sie verzichten auf leuchtende Signalfarben. Am Tag kann der Auto­fahrer sie schlechter erkennen als ihre normgerechten „Zwillinge“.

Dem Schul­stress sind sie gewachsen

Ranzen müssen einiges aushalten. Kinder schubsen sich damit, lassen sie fallen, stellen sie im Matsch oder auf der Heizung ab. All das macht ihnen wenig aus. Auch die Chemie stimmt. Die Tester haben auf Phthalat-Weichmacher und poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe (PAK) untersucht – ohne Bean­standungen. Allerdings fanden sie in zwei Griffen erhöhte Mengen an Nonylphenoleth­oxylaten. Die Chemikalie wird unter anderem in der Textilver­arbeitung einge­setzt, ist giftig für Fische und schwer abbaubar. Ob und in welcher Konzentration sie dem Menschen schadet, ist nicht geklärt. Grenz­werte fehlen. Trotzdem haben die Tester die Schad­stoffe kritisch beur­teilt. Es geht ja auch ohne.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Tipps

Jetzt freischalten

Test Schulranzen test 03/2013
1,50 €
Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle (inkl. PDF, 9 Seiten).

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7 € pro Monat oder 50 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben
  • Diesen Artikel per Kreditkarte kaufen.
  • Diesen Artikel per PayPal kaufen.
  • Diesen Artikel per Handy kaufen.
  • Spar-Guthaben
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt. Beim Kauf eines digitalen Produkts besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 10 Prozent ihres Etats als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. Nutzer finden das hilfreich.

Kommentare (10)

weitere Kommentare anzeigen

Alle Kommentare anzeigen

Schreiben Sie bitte einen Kommentar

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Jetzt einloggen oder Neu registrieren.
Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice