03.04.2009

Schulranzen: Die besten für Ihr Kind

Schulranzen Test

Je auffälliger der Ranzen, desto sicherer ist das Schulkind im Straßenverkehr. Leuchtende Mappen warnen Autofahrer. Im Handel sind sie allerdings oft Mangelware. test.de nennt die besten Ranzen fürs Kind und gibt Tipps für den Kauf.

Zu diesem Thema bietet test.de einen aktuelleren Test: Schulranzen

Das Wichtigste: kräftig leuchten

Ein guter Ranzen muss einiges können: optimal am Körper des Kindes anliegen, nicht drücken oder scheuern. Auch im Alltag sollte er sich bewähren. Öffnen, Packen und Schließen darf für kleine Hände kein Problem sein. Das wichtigste aber: Der Ranzen muss kräftig leuchten. Reflexstreifen und grelle Farbflächen sorgen dafür. Sie warnen Autofahrer bei Licht, Dämmerung und in der Dunkelheit.

Zwei Modelle fallen durch

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Ob Schulranzen diese Anforderungen erfüllen? Die Stiftung Warentest hat 12 Modelle untersucht. Fazit: Reflexstreifen hat fast jeder, aber an fluoreszierenden Signalflächen wird gespart. McNeill Ergo-Light Compact und Step by Step by hama verzichten sogar ganz darauf. Für unscheinbare Ranzen gibt es kein Pardon: Mangelhaft heißt es für beide.

Jack Wolfskin warnt am besten

In puncto optische Warnwirkung geht ein Ranzen mit leuchtendem Beispiel voran: Jack Wolfskin Schoolmate Safety XT. Mit 110 Euro ist dieses Modell eines der billigsten im Test. Leider schwächelt der Ranzen bei den Trageeigenschaften. Die Gurte sind ungünstig geformt und können an zarten Schultern scheuern. Ein Aktenordner passt nicht hinein.

Begrenzte Auswahl

Sicher ja, Optik naja: Das grelle Orange der Leuchtflächen „beißt“ sich oft mit den coolen Motiven, die Schulanfänger schick finden. Im Geschäft und bei Internetanbietern sind sichere Ranzen deshalb oft Mangelware. Da hilft nur eins: Nicht beirren lassen und sich gegen den Nachwuchs durchsetzen.

Profis probierten Ranzen

Neben der Sicherheit standen auch andere Fächer auf dem Testplan der Ranzen. Packen, Tragen, Auf- und Absetzen zum Beispiel. Diese Kriterien überprüften wahre Profis: 23 Zweitklässler probierten vier Wochen lang die Ranzen abwechselnd aus. Anschließend diktierten sie den Fachleuten Vorzüge und Mängel.

Wasserscheu und unangenehm

Am meisten ärgerten sich die kleinen Tester über School-Mood Timeless II. Hing der Ranzen auf normaler Höhe, drückte er auf Lendenbereich oder Gesäß. Zogen sie ihn höher, zwickten die Tragegurte unter den Achseln und scheuerten am Hals. Außerdem ist der Ranzen wasserscheu. Schon nach einem kurzen Regenguss sind Fibel und Mathebuch nass.

Scout Maxi ohne Taschen

Brotdose, Trinkflasche, Brillenetui – was schnell zur Hand sein soll, gehört in die Seitentaschen. Alle Ranzen im Test haben davon wenigstens zwei. Nicht so der ansonsten sehr beliebte Scout-Maxi. Er hat weder Außen- noch Seitentaschen. Einem kritischen Schüler fiel das sofort auf: „Hat keine, brauch' welche“ heißt es lapidar in den Notizen.

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