24.10.2007

Schokolade: 20 Milchschokoladen von gut bis mangelhaft

Ein Hoch auf die Schweizer: Sie haben die Milchschokolade erfunden. Mit ihrem zarten Schmelz ist sie vor allem bei Kindern beliebt. Aber auch Erwachsene können der süßen Versuchung kaum widerstehen. test.de zeigt die besten Milchschokoladen.

Zu diesem Thema bietet test.de einen aktuelleren Test: Schokolade.

Mit gutem Gewissen

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Überraschend: Die besten drei Schokoladen im Test stammen von den Discountern Lidl und Aldi. Allen voran die Fairglobe-Schokolade von Lidl. Die 100-Gramm-Tafel ist mit 1,19 Euro zwar nicht ganz billig. Doch das Fairtrade-Siegel steht für menschenwürdigen Kakaoanbau sowie faire Preise für die Rohstoffe. Dass gute Schokolade aber auch billig sein kann, zeigen die Tafeln Fin Carré - ebenfalls von Lidl - und die Alpen Vollmilch Schokolade von Netto: beide für 35 Cent.

Lutschen oder Beißen

An der Frage zartschmelzend oder knackig-fest scheiden sich viele Geister. Freunde weicher und cremiger Schokolade kommen vor allem mit der Moser-Roth von Aldi, Alpia sowie Lindt Excellence und Lindt Vollmilch auf ihre Kosten. Diese Schokoladen zergehen langsam auf der Zunge. Ihr zarter Schmelz entsteht durch stetes Rühren in der Konche. Festen Biss bieten dagegen die massiven Alpenmilch- und Vollmilchtafeln von Ritter Sport sowie die Trumpf Schogetten. Weil sie nicht so cremig-weich sind, kleben sie weniger an den Händen und im Mund.

Etwas sandig im Mund

Die Trumpf Schogetten haben allerdings einen Fehler: Sie hinterlassen ein pulvriges Gefühl im Mund. Fast wie feiner Sand. Ähnlich sieht es bei den Tafeln Kaufland / K Classic, Plus / Xocriolata und der Bio-Vollmilchschokolade von Sarotti aus. Letztere brennt und sticht sogar im Mund. Das gibt Punktabzug im Prüfpunkt „Sensorische Fehlerfreiheit“. Aber auch sensorisch einwandfreie Schokoladen garantieren nicht in jedem Fall Genuss und sinnliches Vergnügen. Den einzig wahren Schoko-Geschmack für jedermann gibt es schließlich nicht.

Fettige Gepa-Schokolade

Vollmilchschokolade besteht vor allem aus Zucker und Kakaobutter. Lediglich bei der Fairena Bio Vollmilchschokolade von Gepa ist der Kakaobutteranteil ungewöhnlich hoch: Mit mehr als 43 Prozent hat sie den höchsten Fettanteil. Das spiegelt sich bei der Verkostung wider. Die Prüfer nahmen die Bio-Schokolade als sehr fettig wahr. Außerdem stellten sie eine deutliche Fremdnote im Geruch und Geschmack fest. Gepa verzichtet auf die übliche Alu-Folie und verpackt Schokolade stattdessen in Kunststoff oder sogar nur in Papier. Folge: Ein Konservierungsstoff aus der Verpackung geht in die Schokolade über. Gesamturteil: „mangelhaft“.

Nicht für Haselnussallergiker

Neben Gewürzen und Aromen enthalten viele Schokoladen auch geringe Mengen Haselnüsse. Da die Hersteller keine gänzlich nussfreien Schokoladen garantieren können, schreiben sie zur Sicherheit den Hinweis „kann Spuren von Nüssen enthalten“ auf die Verpackung. So steht es auch auf der Edel-Vollmilchschokolade van d'Or von Penny. Die Untersuchung im Labor ergab jedoch nicht nur Spuren, sondern fast sechs Prozent Haselnüsse. Das hätte in den Zutaten stehen müssen. Für Haselnussallergiker bedeutet diese Schokolade eine echte Gefahr. test-Qualitätsurteil: ebenfalls „mangelhaft“.

Test:  25 Bitterschokoladen von gut bis mangelhaft

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