05.03.2010

Rückruf Maxi-Cosi: Kindersitz nicht sicher

Eltern aufgepasst: Der Anbieter Maxi-Cosi ruft die Befestigung für einige Autokindersitze zurück. Betroffen ist die Isofix-Basis FamilyFix. Sie hält möglicherweise nicht richtig. Maxi-Cosi tauscht betroffene Modelle gegen neue um.

Prüfung beim Händler

Der Rückruf betrifft nur die Isofix-Basis FamilyFix. Die Autokindersitze selbst sind nicht betroffen. Der Anbieter Maxi-Cosi meldet ein Problem mit der Befestigung der Basis. Sie hält bei einem Unfall möglicherweise nicht sicher. Beschwerden oder Unfälle habe es laut Anbieter noch nicht gegeben. Maxi-Cosi ruft die FamilyFix Basis aber vorsorglich zurück. Betroffen sei nur ein Bruchteil der verkauften Exemplare, teilt der Anbieter mit. Maxi-Cosi bittet alle Käufer, sich bei Ihrem Händler zu melden. Der Fachhändler prüft, ob die verkaufte FamilyFix-Basis vom Rückruf betroffen ist.

Alle FamilyFix prüfen

Überprüft werden müssen alle FamilyFix-Befestigungen, die vor dem 3. März 2010 (Kalenderwoche 9) produziert wurden. Das Produktionsdatum steht auf einem weiß-orangen Aufkleber auf der Rückseite der FamilyFix Basis. Die vierstellige Nummer im weißen Bereich informiert über den Produktionszeitraum. Die ersten beiden Stellen geben die Produktionswoche, die letzten beiden Stellen das Produktionsjahr an. Beispiel: 4709 für Kalenderwoche 47 im Jahr 2009. Der Produktname FamilyFix steht auf der Seite der Basis. Wer unsicher ist, fährt direkt zum Fachhändler oder ruft bei Maxi-Cosi an.

Umtausch bei Defekt

Maxi-Cosi überprüft alle FamilyFix-Befestigungen und zieht unsichere FamilyFix-Befestigungen ein. Die Kunden bekommen ein neues Produkt. Prüfung und Umtausch sind kostenlos. Die Prüfung der FamilyFix-Basis führt jeder Maxi-Cosi Fachhändler durch. Egal, ob der Sitz bei ihm gekauft wurde oder nicht. Ist die FamilyFix Basis vom Rückruf betroffen, tauscht Maxi-Cosi auch ohne Kassenbon um.

Schadenersatz und Schmerzensgeld

Wer wegen des Problems mit dem Kindersitz einen Schaden erleidet, kann vom Hersteller Schadenersatz und bei Verletzungen ein angemessenes Schmerzensgeld verlangen.

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