23.06.2011

Rezept des Monats: Himbeer-Sorbet mit Minze

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Sorbet – das heißt eiskalte Erfrischung mit viel Frucht und ohne Milch. Himbeere und Minze harmonieren besonders gut, und das Himbeerrot leuchtet intensiv. Es braucht keine Eismaschine, nur ein Gefrierfach und tüchtigen Stabmixer.

Zutaten für vier Personen:

  • 700 g Himbeeren
  • 1 Bio-Limette für Limettensaft und 1 EL Zesten
  • 180 g Puderzucker
  • 3 Eiweiß
  • 1 Bund frische Minze
  • 2 EL Zucker
  • etwas Salz

Nährwerte für 2 Kugeln pro Person:

Eiweiß: 5 g, Fett: 0,9 g, Kohlenhydrate: 61 g,

Kilojoule/Kilokalorien: 1 209/287.

Zubereitung

Schritt 1: Die Himbeeren vor dem Verarbeiten säubern (siehe Tipps unten). Dann in ein hohes Gefäß füllen und mit einem Stabmixer fein pürieren.

Schritt 2: Die Beerenmasse durch ein Sieb streichen, dann mit dem Saft und den Zesten einer Limette vermengen. Zesten sind kleine, dünne Streifen der Schale, die mit einem Zestenreißer abgelöst werden. Puderzucker hinzugeben und einrühren, bis er sich vollständig aufgelöst hat.

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Schritt 3: Das Eiweiß mit einer Prise Salz und etwas Zucker steifschlagen. Unter die Himbeeren heben. Die Masse in eine flache, frostsichere Schale geben und für mindestens 3 Stunden gefrieren lassen.

Schritt 4: Vor Ablauf der Gefrierzeit die Minze zubereiten: waschen, trockenschleudern und fein hacken.

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Schritt 5: Das Sorbet eine Viertelstunde vor dem Servieren aus der Kälte holen. In groben Stücken in ein hohes Gefäß geben und nochmals mit einem Stabmixer bearbeiten – und zwar solange, bis das Sorbet cremig ist. Nun die gehackte Minze darunterziehen. Schöne Kugeln formen und sofort genießen.

Tipps

  1. Frische Himbeeren vor dem Verarbeiten feucht abtupfen, nicht unter fließendem Wasser abbrausen. Sonst geht das Aroma verloren. Wem das nicht reicht, der muss sie in ein kurzes Wasserbad geben.
  2. Eine fixe Variante für alle, die Eis auf Milchbasis wollen: ein halbes Kilo tiefgefrorene Himbeeren leicht antauen lassen, mit 200 Gramm Naturjogurt, etwas Honig und 1 Esslöffel Himbeergeist pü­rieren. 200 Milliliter steife Schlagsahne und etwas gehackte Minze unterrühren.
  3. Aus Himbeeren lässt sich ebenso Parfait („Halbgefrorenes“) machen. Das Typische: Es wird nicht gerührt, damit sich große Eiskristalle bilden. Für 4 Portionen 2 Eigelb und 50 Gramm Puderzucker cremig schlagen, erst 125 Gramm pürierte Himbeeren, dann 125 Milliter steife Sahne vorsichtig unterrühren. In eine mit Gefrierfolie ausgelegte Kastenform füllen, 4 Stunden gefrieren lassen. Rechtzeitig vor dem Servieren antauen lassen.

Wissenswertes

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Im Juli ist Haupterntezeit für die aromatischen Himbeeren. Sie wachsen bei vielen im Garten, sind aber auch wild zu finden. Gerade Waldhimbeeren wird ein intensiver Geschmack nachgesagt. Die weichen, leicht behaarten Beeren wachsen an stacheligen Sträuchern. Sind sie reif, lassen sie sich leicht von ihren zapfenförmigen Fruchtböden abziehen. Frische Himbeeren sollten schnell verarbeitet werden. Sie passen prima zu Desserts mit Quark, Milch und Sahne; natürlich auch zu Kuchen, Salaten und Likören. Wer sie zu Marmelade verarbeitet, profitiert noch im Winter vom fruchtigen Geschmack. Himbeeren sind kalorienarm. Sie liefern die Mineralstoffe Magnesium und Eisen. Eine Portion von 100 Gramm deckt ein Viertel des Tagesbedarfs an Vitamin C. Außerdem sollen die Kerne die Verdauung begünstigen.

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