04.01.2013

Rauchmelder: Nur jeder zweite ist gut

Tipps

  • Brand­schutz. Beugen Sie Bränden vor. In unserem Brandschutz-Special finden Sie Tipps – sowohl zum Vorbeugen als auch für den Fall, dass es tatsäch­lich brennt. Nehmen Sie zum Beispiel die Montage der Rauchmelder zum Anlass, um mit allen Familien­mitgliedern gemein­sam zu besprechen, wie sich jeder im Falle eines Falles zu verhalten hat.
  • Rauchmelder fürs Schlaf­zimmer. Am wichtigsten ist das Anbringen von Rauchmeldern über­all dort, wo jemand schläft. Der Schutz vorm Ersti­ckungs­tod beim Schlafen hat Priorität.
  • Im Flur. Sichern Sie ebenfalls den ­Bereich vor den Schlaf­zimmern. Vor allem auch den Fluchtweg, der bei einem Brand zum Telefon und zur Wohnungs­tür führen würde.
  • Wo noch? Weitere Rauchmelder sind vor allem in Räumen sinn­voll, in denen sich elektrische Heizgeräte, Heizkissen oder andere Elektrogeräte befinden, oder wo ab und zu Kerzen brennen oder viel brenn­bares Inventar steht.
  • Wo per Funk? Je größer das Haus und je mehr Zwischentüren das Alarm­signal „schlu­cken“ oder dämpfen, desto sinn­voller sind Funk­melder. Nützlich können sie auch sein, um etwa Dach­geschoss oder Keller mit zu über­wachen.
  • Wo besser nicht? Wasser­dampf und Staub können Alarm auslösen. In Küche und Bad bringen Sie also besser keinen Rauchmelder an. Auch in Hobby­räumen und Werk­stätten, in denen es gelegentlich dampft oder staubt, können Rauchmelder problematisch sein.
  • Wie montieren? Immer an der Zimmerdecke, weil der warme Rauch dorthin aufsteigt. Möglichst in der Raum­mitte, nicht am Rand oder in „toten“ Winkeln. Lesen Sie unbe­dingt die Montage-Anleitungen! Dort finden sich oft sehr hilf­reiche Tipps.
  • Welche Befestigung? In der Regel liegen den Rauchmeldern zwei einfache Dübel und zwei Schrauben bei. Für die Montage ist dann also nur ein passender Bohrer erforderlich sowie ein Schraubendreher. Vorsicht bei Über­kopf­arbeiten: Bohr­staub kann ins Auge gehen. Tragen Sie deshalb vorbeugend eine Schutz­brille.
  • Magnetklebepads. Angeboten werden auch Magnethalterungen für Rauchmelder. Deren Prinzip: Die eine Hälfte wird an der Zimmerdecke fest­geklebt, die andere haftet am Sockel des Rauchmelders. Vorteil: Der Melder lässt sich bei Bedarf einfach abnehmen und anschließend genauso problemlos wieder anbringen. Dies ist zum Beispiel praktisch, wenn Sie die Zimmerdecke streichen oder die Batterie wechseln möchten. Sie sollten allerdings unbe­dingt über­prüfen, ob die Klebefläche sicher an der Zimmerdecke haftet. Im Zweifels­fall zusätzlich mit Dübel und Schraube sichern.
  • Regel­mäßig über­prüfen. Alle Rauchmelder verfügen über eine Prüftaste. Deren Funk­tion beschreibt die Anleitung. Betätigen Sie diese Taste am besten etwa einmal monatlich.
  • Absaugen. Wenn Rauchmelder verstauben, steigt das Fehl­alarm-Risiko. Saugen Sie den Rauchmelder deshalb gelegentlich mit dem Staubsauger ab – zumindest einmal jähr­lich beim großen Früh­jahrs­putz.
  • Reno­vieren. Achten Sie darauf, dass die Raum­luft an der Zimmerdecke immer ungehindert zum Melder hin und in ihn hinein­gelangen kann. Nur so kann das Gerät zuver­lässig prüfen, ob Rauch­partikel in der Luft sind. Bei Reno­vierungs­arbeiten auf keinen Fall über­streichen.
Lesen Sie auf der nächsten Seite: Wo Rauchmelder Pflicht sind

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