24.08.2006

Rauchen: „Light“ machts schwer

Rauchern von „Light“-Zigaretten fällt es besonders schwer, das Qualmen aufzugeben. Sie greifen zu Zigaretten mit geringer dosierten Inhaltsstoffen meist in dem Glauben, Gesundheitsrisiken zu reduzieren und erste Schritte zum Rauchstopp getan zu haben. Das Gegenteil ist der Fall, haben US-Mediziner nachgewiesen: In allen Altersgruppen hören Raucher leichter Zigaretten deutlich seltener mit dem Rauchen auf. Die Forscher werteten Berichte von 12 000 US-Rauchern aus. Hilary Tindle und Kollegen von der Harvard-Universität im American Journal of Public Health: „Light“-Raucher gaben nur halb so häufig das Rauchen auf wie Raucher von Zigaretten mit höherem Teer- und Nikotingehalt. Mit zunehmendem Alter fällt die Entwöhnung immer schwerer. „Light“-Zigaretten reduzieren Lungenkrebserkrankungen nicht. Begriffe wie „Lights“, „Leicht“ oder „Mild“ sind in der EU als Namenzusatz verboten. Sie wurden unter anderem durch „Blue“ oder „Gentle“ ersetzt.

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