26.04.2007

Rasenmäher: Vorsicht, Steinschlag!

Welcher darf es denn sein?: Benzin- oder Elektro-Rasenmäher

Rasenmäher Test
Elektro-Rasenmäher: Für Rasenflächen bis 500 Quadratmeter sind sie die erste Wahl. Nachteil: Eine Steckdose muss in der Nähe sein.

Jeder Mähertyp hat seine Vor- und Nachteile. Ein Überblick.

Rasenfläche: Benzinmäher empfehlen sich für Flächen ab 500 Quadratmeter. Mit Schnittbreiten zwischen 40 und 46 Zentimetern schaffen sie 100 Quadratmeter Rasenfläche in 4 bis 7 Minuten. Für kleinere Flächen eignen sich Elektro-Rasenmäher am besten. Mit Schnittbreiten von 30 bis 40 Zentimetern brauchen sie für 100 Quadratmeter etwa 8 bis 10 Minuten. Rasenflächen unter 100 Quadratmetern können bequem mit einem Handspindelmäher ohne Motorantrieb gemäht werden. Teure Aufsitz­mäher sind eher etwas für Parkbesitzer mit großen Grünflächen.

Antrieb: Das Kabel des Elektromähers kann viele Hobbygärtner stören, vor allem wenn die Rasenfläche verwinkelt und um viele Bäume oder Beete zu kurven ist. Man muss dann das Stromkabel im Blick behalten, um es nicht zu überfahren. Benziner sind unabhängig von einer Steckdose. Mit einem kräftigen Viertaktmotor kommen sie mit höherem Gras und mit Flächen in Hanglage sehr gut zurecht. Sind sie mit einem Seilzug zu starten, ist jedoch mehr Kraft erforderlich als beim Einschalten des Elektromähers. Aber auch Benzinmäher mit Elektrostarter sind im Angebot, waren aber nicht in unserem Test vertreten.

Wartung: Vor der Winterpause sind alle Rasenmäher zu reinigen und ihre beweglichen Teile zu fetten oder zu ölen. Sonst droht Korrosion und Rost an Metallteilen. Die Messer sind zu schleifen oder zu erneuern. Benzinmotoren brauchen mehr Wartung: Regelmäßig müssen Motoröl und Zündkerze gewechselt, vor längerem Stillstand muss der Tank geleert werden.

Umwelt: Elektromotoren sind leiser als Benziner und geben keine Abgase ab. Verbrennungsmotoren tragen dazu bei, bodennahes Ozon zu bilden. Schadstoffarme Viertaktmotoren mit Katalysator würden der Umwelt weniger schaden.

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