23.09.2004

Personalcomputer: Wie viel Computer darf es sein?

Ausstattung: Computer nach Maß

Personalcomputer Test
Links: Analoganschluss für den Monitor.
Mitte: Anschluss für den Fernseher.
Rechts: Digitaler Signalausgang „DVI“ für den augenfreundlichen Flachbildschirm. Noch nicht bei allen PCs üblich.

Bevor es ans Einkaufen geht: Unbedingt den Zweck bedenken. Wer keinen hochgerüsteten PC braucht, kann viel Geld sparen.

Für den Hausgebrauch

Prozessor. Wer Texte schreiben und im Internet surfen will, braucht keinen schnellen Prozessor. Viele einfache Spiele laufen schon mit preisgünstigen Prozessoren wie Intel Celeron anstandslos.

Arbeitsspeicher. Mindestens 128 Megabyte RAM sollte der Rechner haben, bei Hauptplatinen mit integriertem Gra­fikchip sind 256 MB besser, weil dieser den Arbeitsspeicher des PCs nutzt (Extrakarten haben einen eigenen Prozessor und Arbeitsspeicher). Arbeitsspeicher kann problemlos nachgerüstet werden.

Festplatte. Rechner mit 80 Gigabyte haben ausreichend Speicherplatz (entspricht rund 100 CD-Roms).

Laufwerk. Diskettenlaufwerke sind passé, Standard sind CD-Brenner. Viele Nutzer verwenden USB-Speichersticks: Sie dienen als zusätzliches Laufwerk und werden an einen USB-Port angesteckt.

Grafikkarte. Zum Surfen und Textschreiben reichen einfache Grafikkarten. Optimal ist ein Modell mit einem zusätzlichen digitalen Signalausgang „DVI“, um einen Flachbildschirm anschließen zu können. Steckplätze (AGP = Accelerated Graphics Port oder PCI-Express) zum Nachrüsten sollten aber vorhanden sein.

Internet. Jeder aktuelle Rechner erlaubt es, online zu gehen. Voraussetzung ist ein Telefonanschluss. PC und Telefon werden entweder mit einem analogen (externen oder internen) Modem oder einer ISDN-Box (meist über USB-Anschluss) verbun­den. DSL läuft mit externen DSL-Modems.

Software. Software ist teuer. Je günstiger der PC, desto weniger Software wird oft mitgeliefert. Windows XP ist Standard. Nutzen Sie auch, wenn vorhanden, die Originalprogramme Ihres alten Rechners.

Für Anspruchsvolle

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So umständlich kann Stromsparen sein: Der Ausschalter versteckt sich meist auf der Rückseite.

Prozessor. Für Bildbearbei­tung und Videoschnitt am Computer wird ein leistungsfähiger Prozessor gebraucht. Peilen Sie Pentium 4 mit 3 Gigahertz oder Athlon 3000+ und mehr an, dazu den schnellen DDR-Speicher (Double-Data-Rate).

Arbeitsspeicher. Um Fotos digital zu bearbeiten, reichen in den meisten Fällen 512 Megabyte aus. Speicherbausteine können problemlos nachgerüstet werden.

Festplatte. Für Musik-und Bildbearbei­tung sind mindestens 80 Gigabyte angesagt. Wer Videos schneiden will, sollte sich aber eine Festplatte mit mindestens 160 Gigabyte zulegen.

Laufwerk. CD-Brenner und DVD-Laufwerk sollten separat sein, um direkt von CD auf CD-Rohling kopieren zu können. Um Videos zu brennen oder große Datenmen­gen zu parken, ist ein DVD-Brenner ratsam.

Grafikkarte. Leisten Sie sich eine gute. Nur die teuren Grafikkarten im Test berechnen realistische Effekte ruckelfrei. Auch die Soundkarte muss für Spieler und Soundfreaks einiges bieten können.

Software. Standard bei allen Modellen ist Windows XP. Das Betriebssystem Windows „Longhorn“ für den neuesten Prozessor wird 2006 erwartet.

Extras. Um am PC Fernsehfilme sehen oder auf der Festplatte mitschneiden zu können, wird eine TV-Tunerkarte be­nötigt. Wireless-LAN ermöglicht drahtloses Surfen. Das ist vor allem für Notebooks wichtig. Sie können dann kabellos online gehen. Mit Firewire lassen sich schnell große Datenmengen übertragen, zum Beispiel digitale Videos. Mehr Informatio­nen bietet das Internet-Special der Stiftung Warentest.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Testtabelle: Personalcomputer

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