Die Grenzwerte für krebserzeugende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, PAK, sollen in der Europäischen Union künftig so niedrig sein, wie es das GS-Gütesiegel jetzt schon in Deutschland vorsieht. Das empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung der EU-Kommission. Das Institut hat im Auftrag der Bundesregierung Analysedaten von mehr als 5 300 Produktproben ausgewertet. Zwar waren in etwa 90 Prozent der Proben keine PAK enthalten, sehr stark belastet waren jedoch besonders Produkte, mit denen Verbraucher und Kinder täglich in Berührung kommen, darunter Spielzeug, Werkzeug- oder Fahrradgriffe, Sportartikel, Schuhe.
Tipp: Stinkt ein Produkt penetrant nach verbranntem Gummi, könnte es mit PAK belastet sein, vor allem dann, wenn es sehr billig ist. Im Zweifelsfall gilt: Finger weg! Haben Sie das Produkt bereits zuhause in Gebrauch, sollten Sie dabei zumindest Handschuhe tragen.
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