27.04.2006

Olivenöl nativ extra: Teure Flops

Was heißt das?

Olivenöl nativ extra Test

Nativ extra: Olivenöle dieser ersten Güteklasse müssen unter anderem in Geruch und Geschmack fehlerfrei sein. EU-Verordnungen legen sensorische und chemische Anforderungen fest.

Nativ: Dieser zweiten Güteklasse muss Olivenöl schon bei leichten sensorischen Fehlern zuge­ordnet werden. In Deutschland werden aber fast nur als nativ extra etikettierte Öle angeboten.

Lampantöl: Bei deutlichen sensorischen Fehlern (ranzig, stichig, muffig u. a.) wird das Öl als Lampantöl eingestuft. Es ist zum direkten Verzehr nicht zugelassen und muss raffiniert werden.

Kaltpressung: Beim Pressen darf die Temperatur maximal 27 Grad Celsius betragen. Zusätzliche Wärmezufuhr ist aber auch beim Pressen üblicher nativer Olivenöle nicht erlaubt.

Tropföl: Gemahlene Oliven werden zwischen Pressmatten geschichtet. Ein gewisser Teil des Olivenöls tropft bei Raumtemperatur ab, ohne dass Druck angewendet wird.

Wärmebehandlung: Durch sie kann man leicht fehlerhafte Öle „verbessern“. Für Nativ-extra-Öle ist das verboten. Mit neuen Methoden können wir solche Manipulationen nachweisen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Testtabelle: Olivenöle, nativ extra

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