Ausgewählt, geprüft, bewertet
Im Test: 17 exemplarisch ausgewählte Ohrstöpsel für private Anwendung (Bedarfsgegenstände und Arbeitsschutz), einer für Druckausgleich (Fliegen), vier Otoplastiken zum Schlafen (Dämmplastik) und vier für Musik.
Preise: Laut Anbieter und Lauer-Taxe (bei Bilsom) 12/05 und 1/06.
Einkauf: September 2005.
Abwertungen
War der Tragekomfort „ausreichend“, wurde das test-Qualitätsurteil um eine Note abgewertet. Bei Kennzeichnung „mangelhaft“, Abwertung um halbe Note.
Schallschutz: 35 %
Angelehnt an DIN ISO 4869 Teil 1 bzw. DIN EN 13819–2. Acht Probanden ohne Ohrerkrankungen/Hörbeeinträchtigung. Beschallung in schallarmem Raum (diffuses Schallfeld) mit konstantem oktavbreiten Rauschsignal am Kopf (Frequenzen zw. 125 Hz und 8 kHz mit und ohne Stöpsel). Einsetzen laut Anleitung, Probanden mit Stöpseln vertraut. Jeder Proband erhielt jeden Stöpseltyp. Produktzuteilung war zufällig. Alle Produkte boten Mindestschalldämmung.
Schadstofffreiheit: 5 %
Weichmacher wie Phthalate: GC/MS (Extraktion mit Ethylacetat), zinnorganische Verbindungen, GC/MS (Extraktion mit Ethanol und Alkylierung mit Natriumtetraethylborat), Anl. an DIN 38407–13). Arsen, Cadmium: AAS nach Druckaufschluss (Anl. an DIN 38405–32).
Zehn Personen ohne Ohrerkrankungen und Hörbeeinträchtigungen prüften unter Fachaufsicht:
Tragekomfort: 30 %
Tragegefühl nach zirka 15 Minuten und 3 Stunden, Tragen beim Schlafen, wenn ausgelobt.
Handhabung: 20 %
Einsetzen, Entfernen, gegebenenfalls Reinigung. Gebrauchsanleitung: Verständlichkeit, Ausführlichkeit, Übersichtlichkeit, Einsetzen, Entfernen.
Kennzeichnung: 10 %
Gebrauchsanleitung: Hinweise auf Wiederverwendbarkeit, Pflege, Reinigung, Einsetzen. Hinweise auf ärztliche Behandlung bei Hautreizungen.
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