Tipps: Was Note- und Ultrabooks bieten sollten
Jeder hat beim Umgang mit dem Computer verschiedene Gewohnheiten und Anforderungen. Ein paar Tipps, worauf Sie beim Notebook-Kauf achten sollten.
Prozessor, Grafikkarte, Arbeitsspeicher
Die Rechenleistung ist nach wie vor das wichtigste Kriterium, aber gerade die können Sie anhand der Daten nur grob einschätzen. Wie flott das Notebook arbeitet, darüber entscheidet letztlich das Zusammenspiel aus Prozessor, Grafikkarte und Arbeitsspeicher, aber auch ob eine Festplatte oder ein SSD-Speicher verbaut ist (siehe unten). Daneben ist auch das Betriebssystem nicht unwichtig. Prozessoren mit vier Prozessorkernen (Quadcore) kommen zunehmend zum Einsatz. Wenn Sie aufwendige 3D-Spiele spielen möchten, sollten Sie auf eine richtige Grafikkarte mit eigenem Speicher achten. Alle großen Notebooks im aktuellen Test haben eine solche, die Ultrabooks hingegen nicht. Sie verfügen „nur“ über einen Grafikchip auf dem Prozessor. Beim Arbeitsspeicher sind vier Gigabyte mittlerweile Mindeststandard. Sechs oder acht Gigabyte sind aber auch nicht ungewöhnlich. Gerade bei aufwendigen Arbeiten wie Videoschnitt oder Bildbearbeitung profitieren Sie von einem mehr an Arbeitsspeicher in Verbindung mit einer richtigen Grafikkarte.
Große Festplatte oder kleinere SSD-Speicher
Gerade in den Ultrabooks kommen überwiegend SSD-Speicher anstelle von klassischen Festplatten zum Einsatz. Der Vorteil: Sie bieten einen schnellen Datenzugriff, sind klein, leicht und robust. Folglich sind sie besonders in Geräten verbaut, die mit Mobilität punkten wollen. Nachteil: Sie sind deutlich teurer als klassische Festplatten. Deswegen verbauen die Hersteller sie mit geringeren Speicherkapazitäten. Wenn Sie viel Speicher möchten, kommen Sie daher momentan um eine klassische Festplatte nicht herum. Wenn Sie aber ohnehin eine große externe Festplatte als Hauptspeicher nutzen oder einen ein Ultrabook nur als Zweitgerät einsetzen, sollten Sie auf einen SSD-Speicher achten.
Mattes oder spiegelndes Display
Jahrelang gab es einen klaren und gleichzeitig negativen Trend bei den Notebook-Displays: Sie spiegelten. Auch im aktuellen Test spiegeln die meisten Bildschirme. Wenn Sie Ihr Notebook auch draußen in der Sonne nutzen möchten, sollten Sie aber auf ein mattes Display achten. Darauf erkennen Sie bei starker Sonneneinstrahlung deutlich mehr. Immerhin vier Geräte im Test haben ein mattes Display.
Akku
Insgesamt werden die Akku-Laufzeiten immer besser. Sie hängen aber auch stark von der Nutzung ab. Die Notebooks im Test hielten beim Schauen von Video zwischen 1:40 Stunde und 5:40 Stunden durch. Die Hersteller geben zwar oft Akkulaufzeiten an. Diese messen sie aber meist unter Idealbedingungen. Die Werte spiegeln daher nicht zwingend die Alltagsanwendung der Nutzer wider. Hier lohnt sich der Blick in die test-Tabelle.
Wichtige Anschlüsse
An den tragbaren Computern finden sich zahlreiche verschiedene Anschlüsse. Bei Ultrabooks sind es aufgrund der flachen Bauweise aber eher weniger als bei den größeren Notebooks. Es fehlt schlicht und ergreifend der Platz. Selbst der wichtige Netzwerkanschluss ist längst nicht mehr bei jedem verbaut. Teilweise erfolgt ein Anschluss über Adapter oder aber das Ultrabook kann nur über kabelloses Netzwerk (WLan) ins Internet. Einer der wichtigsten Anschlüsse am jedem Computer ist der USB-Anschluss. An ihn lassen sich zahlreiche unterschiedliche Geräte anschließen. Bis zu vier USB-Anschlüsse bieten moderne Notebooks. Achten Sie darauf, dass mindestens ein USB-Anschluss den neuesten Standard USB 3.0 unterstützt. Damit erfolgt der Datentransfer deutlich schneller als mit USB 2.0. Gerade wenn Sie große Datenmengen zum Beispiel auf einer externen Festplatte sichern, bekommen Sie das zu spüren. Wer sein Note- oder Ultrabook auch für Präsentationen über einen Beamer oder aber am Fernseher nutzen möchte, um Fotos oder Videos abzuspielen, sollte auf den Videoausgang achten. Ein VGA (analog) oder ein HDMI-Ausgang (digital) sollten eingebaut sein. Nicht immer ist das der Fall. Manche Ultrabooks zum Beispiel bieten nur einen Mini-Display-Port, einen Micro-HDMI-Anschluss oder einen Thunderbolt-Ausgang. Diese können dann im Zweifel nur über Adapter an andere Endgeräte angeschlossen werden. Ebenfalls praktisch: Kartenlesegeräte für Speicherkarten. Damit kommen die Bilder der Digitalkamera auf einfachem Weg auf den Rechner. Bluetooth ist für alle praktisch, die geringe Datenmengen kabellos vom Handy übertragen oder eine kabellose Bluetooth-Maus anschließen möchten. Ein Steckplatz für ExpressCards ist eher für Business-Anwender interessant, die eine UMTS-Karte zum mobilen Surfen nutzen möchten.
Optisches Laufwerk
Eine Kombination aus DVD-Laufwerk und DVD-Brenner gehört bei den größeren Notebooks zum Standard. Ein Notebook im Test bietet sogar einen Blu-ray-Spieler. Die Ultrabooks bieten hingegen gar kein optisches Laufwerk. Wer CDs oder DVDs mit ihnen abspielen will, muss ein externes USB-Laufwerk anschließen. Das kostet extra und sorgt unterwegs für Kabelsalat.
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