05.09.2007

Notebook von Medion bei Aldi: Dauerläufer mit Virus

Notebook von Medion bei Aldi Schnelltest

Zwei Gigabyte Arbeitsspeicher, eingebaute Webcam und Hochleistungsakku sind nur einige Highlights des aktuellen Aldi-Notebooks. Doch die eigentliche Attraktion ist der Preis: 699 Euro. test.de stellt den Medion 96290 im Schnelltest auf die Probe.

[Update: 13.09.2007]

Medion hat bekannt gegeben, dass einige der Notebooks vom Typ MD 96290 mit einem Virus infiziert sind. Das installierte Antivirenprogramm erkennt und entfernt den Schädling nur, wenn sich der Besitzer vorher bei Bullguard angemeldet hat. Laut Unternehmensangaben geht von dem Bootsektor-Virus Stoned.Angelina jedoch kein Sicherheitsrisiko aus. Auch die Leistung beeinträchtigt er nicht. Wer den Virus selbst entfernen möchte, kann das kostenlose Programm zum Download von Medion nutzen.

Schneller Rechner

Im Aldi-Notebook steckt ein Pentium-Prozessor vom Typ T2130. Er ist mit 1,86 Gigahertz getaktet. Damit bearbeitet das Notebook alle gängigen Anwendungen schnell und ohne störende Verzögerungen. Auch der Arbeitsspeicher ist mit seinen zwei Gigabyte ordentlich bestückt. Das vorinstallierte Windows Vista Betriebssystem läuft damit einwandfrei. Büroarbeiten und Bildbearbeitung sind damit ein Kinderspiel. Musikkomprimierungen und Videoschnitte dauern dagegen schon etwas länger. Bei modernen 3D-Spielen versagt der MD 96290 jedoch vollends: Die aufwendigen Grafiken ruckeln über den Schirm. Da kommt kaum Freude auf. Das ist aber auch bei doppelt so teuren Notebooks nicht immer besser.

Gut ausgestattet

Zum Lieferumfang gehört ein recht umfangreiches Softwarepaket: Neben Nero-Brennsoftware auch Works 8.5. Das gehört selbst bei Markengeräten immer seltener zum Standard. Erfreulich sind auch die einfachen Installations- und Recovery-CDs. Damit können selbst Laien den Computer im Notfall retten. Anders als die Notebooks im aktuellen Vergleichstest spiegelt der Bildschirm des Medion-Computers nur wenig. Dank der matten Oberfläche können Lampen oder andere Lichtquellen die Arbeit nicht beeinträchtigen.

Extra großer Akku

An der Rückseite des Notebooks fällt der leicht hervorstehende Akku auf. Er ist größer als herkömmliche Akkus und läuft länger: Bis zu drei Stunden bei intensiver Nutzung. Das reicht sogar für DVDs mit Überlänge. Ist der Akku einmal leer, braucht er knapp drei Stunden, um sich vollständig wieder aufzuladen. Ebenfalls positiv für ungestörtes Kinoerlebnis: Der Lüfter des Notebooks ist sehr leise. Fernsehen ist mit dem aktuellen Aldi-Notebook leider nicht möglich. Dazu braucht es eine zusätzliche TV-Karte.

test-Kommentar: Flinker Arbeitscomputer
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Komplett + Interaktiv: Test Notebooks und PCs aus test 07/2007

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