23.01.2003

Nikotin, Alkohol, Ecstasy: Frühe Sucht

Nikotin, Alkohol, Ecstasy Meldung

Etwa jeder vierte Todesfall in der Bundesrepublik ist mittelbar oder unmittelbar auf die Einnahme von Substanzen zurückzuführen, die psychische Prozesse beeinflussen wie Nikotin, Alkohol, Medikamente und illegale Drogen. Im vergangenen Jahr starben 111 000 Menschen an den Folgen des Rauchens, 42 000 durch Alkoholsucht, 1 835 durch den Konsum illegaler Drogen.

Bereits 60 Prozent der jungen Menschen konsumieren regelmäßig eine Substanz, etwa 35 Prozent von ihnen Nikotin und ungefähr 38 Prozent Alkohol. 17 Prozent der Befragten konsumieren regelmäßig irgendeine illegale Droge. Professor Hans-Ulrich Wittchen, Sprecher des Suchtforschungsverbundes Bayern/Dresden des Bundesministeriums für Bildung und Forschung schlug auf einem Workshop vor, bei allen Substanzen für eine rechtzeitige Begrenzung zu sorgen, ohne das Verhalten der Konsumenten zu kriminalisieren. In der EU wurde zum Beispiel inzwischen ein Werbeverbot für Tabakwaren beschlossen, allerdings von Deutschland nicht unterstützt.

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