Anti-Mücken-Mittel: Das ist drin
Bei den Mitteln zum Einreiben wird als Wirkstoff oft Diethyltoluamid (DEET) eingesetzt. Nach häufiger Anwendung DEET-haltiger Produkte in hoher Konzentration wurde von gesundheitlichen Schäden (Hautreizungen bis zu Störungen des Nervensystems) berichtet. Bayrepel (Hydroxyethyl-Isobutyl-Piperidin Carboxylat), seit 1999 der Wirkstoff in Autan, führt selten zu Hautirritationen. Das toxikologische Risiko ist geringer als bei DEET. Ethyl-Butylacetyl-aminopropionat (IR 3535): Über mögliche gesundheitliche Risiken gibt es keinerlei Angaben. Hautreizung möglich. Dimethylphthalat (DMP) kann Haut, Augen und Schleimhäute reizen. Längere und wiederholte Anwendungen sollten vermieden werden.
Biozide: Allethrin ist ein Pyrethroid. Aufgrund fehlender toxikologischer Langzeitstudien ist eine Daueranwendung mit einem Gesundheitsrisiko behaftet. Tranfluthrin ist auch ein Pyrethroid, das bei empfindlichen Menschen Reizungen der Augen, Haut und Atemwege hervorrufen kann. Piperonylbutoxid (PBO) steht im Verdacht, Krebs erzeugend, fruchtschädigend und erbgutschädigend zu sein. Biozide sollten in geschlossenen Räumen generell sehr sparsam eingesetzt werden.
Ätherische Öle: Obwohl Naturprodukte, heißt das nicht, dass sie unschädlich sind. Bei ihrer Anwendung ist von Hautreizungen und allergischen Reaktionen berichtet worden. Zudem kann bei einem Zusammenspiel mit UV-Licht ebenfalls eine Hautreizung auftreten. Je höher konzentriert, desto bedenklicher.
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