18.06.2004

Mückenmittel: Im Stich gelassen

Anti-Mücken-Mittel: Das ist drin

Mückenmittel Test
Schweiß und ausgeatmetes Kohlendioxid locken Mücken an.

Bei den Mitteln zum Einreiben wird als Wirkstoff oft Diethyltoluamid (DEET) eingesetzt. Nach häufiger An­wendung DEET-haltiger Produkte in hoher Konzentration wurde von gesundheitlichen Schäden (Hautreizungen bis zu Störungen des Nervensystems) berichtet. Bayrepel (Hydroxyethyl-Isobutyl-Piperidin Carbo­xy­lat), seit 1999 der Wirkstoff in Autan, führt selten zu Hautirritationen. Das toxikologische Risiko ist ge­ringer als bei DEET. Ethyl-Butylacetyl-aminopropionat (IR 3535): Über mögliche gesundheitliche Risiken gibt es keinerlei An­gaben. Haut­reizung möglich. Dimethyl­phthalat (DMP) kann Haut, Augen und Schleim­häute reizen. Längere und wiederholte Anwendungen sollten vermieden werden.

Biozide: Allethrin ist ein Pyrethroid. Aufgrund fehlender toxikologischer Langzeitstudien ist eine Daueranwendung mit einem Gesundheitsrisiko behaftet. Tran­fluthrin ist auch ein Pyrethroid, das bei empfind­lichen Menschen Reizungen der Augen, Haut und Atemwege hervorrufen kann. Piperonylbutoxid (PBO) steht im Verdacht, Krebs erzeugend, fruchtschädigend und erbgutschädigend zu sein. Biozide sollten in geschlossenen Räumen generell sehr sparsam eingesetzt werden.

Ätherische Öle: Obwohl Naturprodukte, heißt das nicht, dass sie unschädlich sind. Bei ihrer An­wen­dung ist von Hautreizungen und allergischen Reaktionen berichtet worden. Zudem kann bei einem Zusammenspiel mit UV-­Licht ebenfalls eine Hautreizung auftreten. Je höher konzentriert, desto bedenklicher.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Testergebnisse: Repellents und Biozidverdampfer

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