24.01.2008

Monitore: Design vor Funktion

Glossar

TFT-Display: Thin Film Transistor. Spezielle LCD-Technik für Flachbildschirme.

LCD: Liquid Crystal Display. Flüssig­kristallanzeigen aller Art. LCDs finden Verwendung in vielen elektronischen ­Geräten, wie zum Beispiel Monitoren, Mobiltelefonen oder Digitaluhren.

Auflösung: Anzahl der Bildpunkte (Pixel, waagerecht x senkrecht). In unserem Test betrug die Auflösung 1 280 x 1 024 für die 48-Zentimeter-Bildschirme im 5 : 4-Format und 1 680 x 1 050 für das breitere 56-Zentimeter-Format 16 zu 10. Je größer die Anzahl der Pixel, desto mehr Inhalte werden auf dem Schirm sichtbar und desto besser ist auch die Übersicht.
Tipp: Die angegebenen Zahlen nennen die optimale Auflösung. Sie lässt sich über Windows verändern, was aber zu unbefriedigenden Ergebnissen führt. Besser ist es, die Auflösung so zu lassen, wie sie ist, dafür aber unter Windows XP die Option „größere Schriften“ zu wählen. Bei Windows Vista empfiehlt es sich, den Schriftgrad zu ändern. Unter „System­einstellungen“ auf „Darstellung + Anpassung“ klicken. Unter „Anpassung“ auf der linken Seite „Schriftgrad anpassen“ wählen: „Größere Skalierung“ (120 dpi) einstellen.

Reaktionszeit: Ein Maß für die Geschwindigkeit, mit der sich die Flüssig­kristalle (LC, Liquid Crystals) im TFT-Display ausrichten. Schalten diese Kristalle zu langsam um, kommt es zu Schlieren oder Nachzieheffekten, beispielsweise beim „Scrollen“ durch einen Text.

HDCP: High-bandwidth Digital Content Protection. Kopierschutz bei digitaler Signalübertragung via DVI oder HDMI.

HDMI: High Definition Multimedia Interface. In der Unterhaltungselektronik gängige Digitalschnittstelle zur Übertragung digitaler Audio- und Videosignale.

VGA und DVI: Die Verbindung zwischen PC und Monitor kann analog (VGA) oder digital (DVI) sein. Günstiger für Monitore ist eine digitale DVI-Schnittstelle. Ist sie nicht vorhanden, muss das digitale Videosignal des PC von der Grafikkarte erst in ein analoges Signal umgewandelt werden, das dann am Monitor wieder digi­ta­lisiert wird. Das kann zu Qualitäts­verlus­ten führen. Im Sehtest war der DVI-Betrieb dem VGA-Betrieb manchmal überlegen, oft aber auch nur gleichwertig. Sollten beide Schnittstellen am Gerät vorhanden sein, probieren Sie sie aus!

USB-Hub: Verteiler für mehrere USB-Geräte an einem USB-Port.

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