Mobilfunk: Internettelefonie-Streit
Anbieter von Internettelefonie wie das ebay-Tochterunternehmen Skype fordern von der Politik, ihnen Zugang zu den Mobilfunknetzen zu verschaffen. Sie wollen ihre Dienste (Voip: Voice over IP, die Sprachübertragung per Internetprotokoll) auch mobil nutzbar machen. Doch deutsche Handynetzbetreiber schließen die Nutzung ihrer Mobilfunknetze für Voip-Telefonate in ihren Vertragsbedingungen aus. Zuletzt eskalierte dieser Streit, als Skype seine Software für das iPhone von Apple veröffentlichte, das in Deutschland exklusiv von T-Mobile vertrieben wird. Mit dem Skype-Programm können Nutzer kostenlos miteinander telefonieren. Doch T-Mobile verbietet seinen Kunden Internettelefonate über sein Mobilfunknetz. Das Problem betrifft nicht nur die iPhone-, Skype- oder T-Mobile-Nutzer, sondern jeden, der mit einem Mobiltelefon oder Notebook unterwegs über ein UMTS-Netz ins Internet geht und den mobilen Internetzugang auch für die Internettelefonie nutzen will. Technisch ist das zwar oft möglich, doch die Vertragsbedingungen der Anbieter lassen es nicht zu.
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